Campus Galli | Archivierte Kommentare: Mai bis August 2015



Im südbadischen Meßkirch soll in den kommenden 40 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen zu diskutieren!
18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund
15. Jänner 2014: Bund der Steuerzahler kritisiert Campus Galli
22. April 2014: Die  Zahlenmagier vom Campus Galli
29. April 2014: Der Campus Galli - Ein pseudowissenschaftliches Laientheater
02. Juni 2014: Campus Galli: The show must go on!
04. August 2014: Hannes Napierala - Der neue Geschäftsführer des Campus Galli
10. September 2014: Der Campus Galli ist kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt!
12. Dezember 2014: Der Campus Galli und seine Mittelalterversteher - Ein Fass ohne Boden
26. Jänner 2015: Gastbeitrag von Hannes Napierala: Zum Selbstverständnis des Projekts Campus Galli (TIPP)
30. Jänner 2015: Campus Galli: Nachbetrachtungen und neuer Unsinn von einem alten Bekannten
23. März 2015: Des Klosters neue Kleider - außen hui, innen pfui
12. Oktober 2015: Das potemkinsche Dorf Campus Galli - Ein kritischer Jahresrückblick
25. Oktober 2015: Weltsensation - Campus Galli rekonstruiert mittelalterlichen Traktor!
01. November 2015: Kauf dir ein paar Kritiker: Die fragwürdigen Jobangebote des Campus Galli
10. April 2016: Campus Galli: Offener Brief an den Geschäftsführer Hannes Napierala

Alle meine Beiträge über den Campus Galli - inkl. der hier nicht gelisteten Kurzmeldungen


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:

Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs):  Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich

204 Kommentare

  1. Campus Galli Sonderprogramm:„Seit 1000 Jahren Sauerteig!“ Klick mich
    ^^
    Der gesamte diesjährige Veranstaltungskalender des Campus Galli ist hier einsehbar: Klick mich

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    1. Sauerteig oder Sauregurkenzeit?
      Mit so einem mageren Programm möchte die Museumsleitung in ein paar Jahren auf 100.000 Gäste pro Saison kommen? Das will mir sehr ambitioniert erscheinen!

      Und was steht da unter dem Termin Sommefest: "An diesem Tag sind auch alle Besucher willkommen, die in "Mittelalter-Gewandung" über das Gelände schlendern wollen (an normalen Öffnungstagen ist das nicht vorgesehen)"

      Den Beteuerungen zum Trotz, hat man den didaktischen Grundgedanken von Lebendiger Geschichte anscheinend noch immer nicht verstanden. Oder man will ihn einfach nicht konsequent in die Tat umsetzen. Ungenügend, setzen!

      Allerbeste Grüße,
      Die Spitzkelle

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    2. Lebendige Geschichte? Ist das noch etwas, was der CG umsetzen möchte? Von den Begriffen "Museum" und "Experimentelle Archäologie" haben sie sich ja schon verabschiedet.
      Ansonsten ist das Programm sehr übersichtlich. Warum geben da nicht mal die reichlich vorhandenen Handwerker ein paar Kurse? Ein Wochenende Korbflechten, eines Drechseln, dann noch Brettchenweben, Nadelbinden, Handspinnen, Schmieden.

      - Exilwikingerin -


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    3. Ich denke nicht, dass sich der Campus Galli von seinen bisherigen Claims zur Seriösität wirklich verabschiedet. Vielmehr handelt es sich um eine der anhaltenden Kritik angepasste Kommunikationsstrategie. Man meidet einfach erstmal die "Reizworte", um sich selbst ein bisschen aus der Schusslinie zu bringen.

      Statt mit experimenteller Archäologie wirbt auf der Startseite der Klosterstadt jetzt ermal lieber mit dem Slogan "Lebendige Archäologie – In enger Abstimmung mit Wissenschaftlern wenden wir die Arbeitstechniken des 9. Jahrhunderts an."

      Und auch wenn der Geschäftsführer den Campus Galli derzeit in seiner Gesamtheit nicht als wissenschaftliches Projekt bezeichnen möchte, kündigt er doch an, wissenschaftliche Fragestellungen beantworten zu wollen; entsprechende Projekte seien in Vorbereitung. Was bitte schön ist das anderes, als die Beschreibung der Vorgehensweise in der experimentellen Archäologie?

      Also, nichts als Augenwischerei...

      Rudi

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    4. Der Eindruck einer gewissen Inkonsequenz ist sicher zutreffend. Das mag allerdings auch ein wenig mit der (kostspieligen) Doppelspitze aus dem Vereinsvorsitzendem Geurten (Marketing) und dem im Vorjahr eingestellten Geschäftsführer Napierala zu tun haben.
      Hinzu kommt, dass mit dem Haushistoriker Reuter nicht viel los zu sein scheint, wie mehrere Beispiele der Vergangenheit gezeigt haben. Indirekt ist das vielleicht auch daran ablesbar, dass in letzter Zeit die Info-Texte der Homepage nur mehr von Hannes Napierla persönlich verfasst wurden. An sich wäre das wohl die Aufgabe des für die historischen Recherchen zuständigen Herrn Reuter.

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    5. Hallo, die wenigen jährlichen Veranstaltungen eines Museums haben aufgrund der damit einhergehenden Medeineberichterstattung den Charakter von Visitenkarten. Dass der Campus Galli sich ausgerechnet dabei von seiner schlechtesten Seite zeigt und Mittelaltermarkt-Elemente demonstrativ betont, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich ist der Ruf dieses Bauprojekts in der Fachwelt bereits jetzt denkbar schlecht. Ich hätte mir von einem Geschäftsführer mit wissenschaftlichem Background mehr Feingefühl und Kompetenz erwartet, als von einem Radiojournalisten und einer Einzelhandelskauffrau.

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    6. Ich hätte mir von einem Geschäftsführer mit wissenschaftlichem Background mehr Feingefühl und Kompetenz erwartet, als von einem Radiojournalisten und einer Einzelhandelskauffrau.

      Der Campus Galli ist eben eine Geschichte voller Irrtümer ;)

      Veranstaltungen wie das alkoholschwangere Herbstfest - auf das du dich vermutlich beziehst - interpretiere ich als ausgestreckten Mittelfinger in Richtung der Living-History-Gemeinde und seriöser Museumsbetriebe.

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    7. Ich finde, mit solchen Veranstaltungen konterkariert man ganz eindeutig das Versprechen, der Campus Galli soll kein Mittelalter-Disneyland sein. Die mischen da wie üblich historische Handwerksvorführungen wild mit irgendwelchen kostümierten Gauklern durcheinander. Welcher Besucher soll denn bei so etwas erkennen können, wo die Museumspädagogik aufhört und der Mittelaltermartkt anfängt?
      Ich kann null Bemühen feststellen, dem Publikum durchgehend Qualität zu bieten, also zB gute LH-Gruppen einzuladen. Warum gibt es da noch immer keine Initiative vom Geschäftsführer Napierala? Möchte oder darf er keine Verbindungen in die Szene knüpfen, weil Geurten uns nicht leiden kann? Oder hat man Angst davor, dass die eigenen Angestellten in ihren ungefärbten Leinenhemden neben qualitätsorientierten LH-Gruppen eine schlechte Figur machen könnten?
      Und ein ganzes Themenwochenende nur über Sauerteig? Ernsthaft? Und wo wird der dann gebacken? In diesen Pseudolehmöfen mit metallenem Ofenrohr?

      Grüßle,
      Maria

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    8. [...] Sauerteig? Und wo wird der dann gebacken? In diesen Pseudolehmöfen mit metallenem Ofenrohr?

      Bingo!
      http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Campus-Galli-stellt-den-Sauerteig-in-den-Mittelpunkt;art372566,7848344
      (rechter Bildrand)

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    9. Das Problem ist m.M. nicht so sehr dieser komische Ofen aus Lehm und rostfreiem Stahl, sondern, dass die Besucher hier eigentlich zwingend glauben müssen, exakt so hat man das auch im MA gebaut. Denn es wird ja ständig in den Medien betont, was für ein super Wissenschaftsrat alle Baumaßnahmen absegnet. Das Personal weist auch nicht auf das Vermischen von Alt und Neu hin. Und das geht ja schon mal gar nicht, wenn man wissenschaftlich glaubwürdig sein möchte! Ganz schlimm ist aber, dass jetzt sogar durch Einwirken von CDU Politikern im Landkreis Schulklassen zum Campus Gali bugsiert werden, wie mir eine befreundete Lehrerin heute erzählt hat. Was soll das?
      Euer Timo

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  2. In diesem interessanten Blog ist zurzeit mehr Bauhandwerk vom Campus Galli zu sehen, als auf der Projekthomepage selbst.
    https://bodenseenotizen.wordpress.com/

    Gute Idee, ein Schwarzes Brett einzurichten!

    Grüßle,
    Maria

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  3. videos vom campus galli mit künstlerischem anspruch. ;-) kennt möglicherweise noch nicht jeder.chris

    https://vimeo.com/neuewelt

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  4. Um auf die notwendigen Besucherzahlen zu kommen hat der Campus Galli zusammen mit einer Coaching-Firma ein neues Angebot:

    >> Team | Führung | Persönlichkeit: Klären, Erleben und Lernen durch Mittelalter
    ...
    Teilnehmer entwickeln mit uns auf einer unmittelbaren Ebene ein vertieftes Bewusstsein hinsichtlich ihrer Rolle, ihrer Verantwortung und ihrer Interaktionen mit anderen.
    ...
    Mittelalterliche Zeitreise – Die Abrundung Ihrer Teamentwicklung (1 Tag)
    Grund- oder Schlussstein? – Der entscheidende Baustein zu Ihrem Teamentwicklungsprojekt (2 Tage)
    Zurück zu den Wurzeln von Führung – Aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen (3 Tage)
    Die Entdeckung der Archetypen – Persönlichkeit und Rolle (1 Tag) <<

    Quelle: http://www.butz-collegen.de/team-l-fuehrung-l-persoenlichkeit-klaeren-erleben-und-lernen-durch-mittelalter/

    Servus, Hans

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  5. Neues von der Hofberichterstattung in der Schwäbischen:
    Im CG eröffnet ein Museumsshop. (Hä?? Museum? Ich dachte, das wäre jetzt doch kein Museum?)
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Campus-Galli-eroeffnet-Museumsshop-_arid,10230716_toid,494.html

    - Exilwikingerin -

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    1. Genau, denn 2013 hieß es kategorisch:
      «Die Klosterstadt ist aber KEIN MUSEUM und schon gar kein ­Vergnügungspark à la Disneyland», sagt Geurten, «sondern eine wissenschaftliche Baustelle, die man besuchen kann und auf der man gerne auch mitarbeiten darf.»

      http://www.beobachter.ch/natur/aktiv-sein/lernen-beobachten/artikel/mittelalter-projekt_vorwaerts-in-die-vergangenheit/ (Seite 2)

      Apropos "wissenschaftliche Baustelle"; der Geschäftsführer meinte in seinem Gastbeitrag Anfang des Jahres:
      "Dennoch kann der Campus Galli in seiner Gesamtheit NICHT als wissenschaftliches Projekt bezeichnet werden."

      Ich hoffe alle Klarheiten sind nun ausgeräumt :)

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    2. Einfach ausgedrückt: Der Campus Galli ist immer das NICHT, was Kritiker gerade annahmen. Immer schön nach allen Seiten einen Ausweg offen halten...

      Was ein Trauerspiel! Weiß jemand, wie viel Glaubwürdigkeit die Veranstaltung eigentlich noch in Museumskreisen besitzt?

      Servus, Rudi

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    3. OK, daß das Kassenhäuschen, die Gastro und die Toiletten nicht wissenschaftlich sind, ist klar. Aber der Rest?
      An evtl. mitlesende Herrschaften vom CG: Könntet Ihr bitte in Eurem Blog erklären, welche Teile vom CG jetzt wissenschaftlich sind und welche nicht? Danke!

      - Exilwikingerin -

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  6. cg geschäftsführer napierala referiert bei einem lokalen tourismusgipfel und beeindruckt angeblich die tourismus-fachleute.
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Die-Donau-ist-beliebtes-Reiseziel-_arid,10232103_toid,623.html
    es fällt auf, dass der cg bisher beinahe ausschließlich auf tourismusmessen und ähnlich gerstrickten veranstaltungen präsent ist, aber nie auf fachtagungen von geschichtswissenschaftlern und experimentalarchäologen. irgendwie ist diese prioritätensetzung schon bezeichnend. chris

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  7. Gerade eröffnet der MUSEUMS-Shop des Campus Galli und auch die Campus-Galli-Herbergen schicken sich an, den Rubel weiter rollen zu lassen, wie man im Südkurier liest:

    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Campus-Galli-Herbergen-gruenden-eine-Genossenschaft;art372566,7867219

    Mit dabei ein neues Qualitätsangebot der lebendigen Geschichte: Angus der irische Wandermönch aus dem 9. Jahrhundert schließt sich auf Wunsch den Reisegruppen an und berichtet von "lebenslangen Pilgerschaft, vom Klatsch und Tratsch aus seinem Mutterkloster und von der Mittelalter-Großbaustelle bei Meßkirch" - in Turnschuhen (beim Bild im Artikel weiterklicken und vergrößern).


    http://www.suedkurier.de/storage/pic/xmlios_import/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/9751242_1_TM644232_C.jpg?version=1432080253


    Gruß, Hans

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    1. Die mit Abstand längsten und ausführlichsten Berichte über den Campus Galli produzieren die Lohnschreiber der Lokalpresse bezeichnenderweise immer dann, wenn es um die touristischen Aspekte des Projekts geht. Von den wissenschaftlichen Fragestellungen, die der Geschäftsführer Napierala in seinem Gastbeitrag angekündigt hat, hört man hingegen wenig bis gar nichts.

      Die Schuhe dieses merkwürdigen Wandermönchs könnten übrigens sogar irgendwie "mittelalterlich" sein, wenn mich meine Augen nicht täuschen.
      Allerdings frage ich mich, welchen praktischen Zweck dieser moosbewachsene, morsche Stecken erfüllen soll...

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  8. Der neue hölzerne Kran des Campus Galli wird getestet: klick mich

    Zitat: "Wir entschieden uns also einen Kran nach Vitruvs Beschreibung zu bauen. Schnell wurde klar, dass viele der Rekonstruktionen die zeichnerisch existieren, real nicht funktionsfähig wären oder mit unseren Mitteln entweder nicht aufstellbar oder für unsere Zwecke nicht geeignet. Wir brauchen einen Kran der hoch genug ist, um Baumaterial auf die erste “Etage” der Holzkirche zu heben, aber klein und leicht genug, um ihn mobil einsetzen und umsetzen zu können. Es brauchte einige Diskussionen und Überlegungen um eine passende Lösung zu konstruieren, die dann auch von der Statikerin abgenommen wurde."

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    1. Und ich dachte immer, ein Kran dürfte nicht leicht sein, damit er nicht umkippt. Der Kran soll ja schließlich schwere Lasten heben. Aber man sieht wieder das übliche Muster: so wie es dokumentiert ist, paßt es dem CG nicht in den Kram, also wird es verändert, anstelle sich Gedanken darüber zu machen, wie ein solcher Kran wirklich konstruiert war und wie er eingesetzt wurde und dann genau das zu machen.
      - Exilwikingerin

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    2. Es steht als Einleitung "Wir entschieden uns einen Kran nach Vitruvs Beschreibung zu bauen".
      Schön, aber was dann darauf folgt sind lauter Entschuldigungen, die im Widerspruch dazu stehen.
      Hier wird eigentlich auch kein echter Einblick in die Rekonstruktion und Recherche gewährt, sondern man bleibt wie üblich sehr oberflächlich.
      Die Damen und Herren des CG werden die Krankonstruktion bestimmt nicht ausschließlich aus dem Text Vitruvs abgeleitet haben, und Originale Zeichnungen sind keine überliefert. Also mussten sie auf Sekundärliteratur zurückgreifen, die aber nicht genannt wird. Wieso diese Nachlässigkeit bei der Quellenangeabe? Hat man etwas zu verbergen?

      Ein schönes Restwochenende wünscht Schorsch

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    3. Es soll noch irgendwann nach Pfingsten ein detaillierter Bericht in der Infothek des Campus Galli erscheinen. Und dann hoffentlich inklusive der Nennung jenes Beirates, der den Kran abgesegnet hat bzw. die wissenschaftliche Verantwortung dafür übernimmt.

      Ebenfalls ein schönes Wochenende!

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    4. Auf der neuen Projekthomepage ist die Liste des wissenschaftlichen Beirates nicht mehr auffindbar. Gibt es den nicht mehr?

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    5. Doch, in Restbeständen ist der Wissenschaftsbeirat nach der letzten Massenflucht noch vorhanden ;)

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    6. Zum Thema Massenflucht ; Hiltibold, weißt du eigentlich was aus dem ehemaligen Töpfer und späterem "Ochsenflüsterer" Andy Ollinger geworden ist? Im Team ist er nicht aufgeführt auf der CG - Homepage und auf den neueren Fotos und in Zeitungsartikeln sieht man ihn nicht mehr. Hat er dem Campus etwa den Rücken gekehrt?

      LG
      Cassandra

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    7. Bei dieser Frage muss ich im Moment leider passen.

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    8. Stimmt, von dem engagierten Mitarbeiter ist in dieser Saison tatsächlich noch nichts zu sehen gewesen, obwohl er immer als eine Art Vorzeige-Angestellter präsentiert wurde, der mit dem Campus Galli angeblich seinen Traum-Arbeitgeber gefunden hat .....

      Neues vom Kran auf dem Blog Bodenseenotizen:

      https://bodenseenotizen.wordpress.com/2015/05/25/campus-galli-der-kran/

      Diese Rekonstuktion ist ziemlich grobschlächtig und krude, das geht deutlich besser.
      https://goo.gl/PpnzGh

      Man bekommt außerdem den Eindruck, als ob die Wikipedia als Sekundärliteratur herangezogen hätten.
      http://en.wikipedia.org/wiki/Crane_(machine)#/media/File:Pentaspastos_scheme.svg

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    9. "Man bekommt außerdem den Eindruck, als ob die Wikipedia als Sekundärliteratur herangezogen hätten."

      Man verwendet beim Campus Galli die mit Zeichnungen versehene Vitruv-Übersetzung von Franz Reber aus dem Jahr 1908.
      Freilich, in welchem Umfang man auch auf andere Quellen zurückgreift, wie etwa Wikipedia, ist eine andere Frage.

      (Bitte Beiträge mit Pseudonym unterzeichnen)

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    10. hallo hiltibold, ein bild vom fehlversuch mit dem kran. glücklicherweise wurde niemand verletzt! chris
      https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/v/t1.0-9/s720x720/10403135_887846417928922_2156426728752762832_n.jpg?oh=359cf4ebb891304de341b2430efac6a3&oe=55F4D5DD

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    11. Verletzt ?? Wobei oder durch was ??
      Harald

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    12. @ chris: Du bist schon der zweite Leser, der darauf hinweist ;)
      Vielleicht ist dieses Missgeschick nicht ganz überraschend, denn solche Blöcke waren im Mittelalter zum einen massiver, zum anderen wurden sie häufig aus einem einzigen Stück Holz gefertigt. Diese Bauweise sorgt für eine hohe Wiederstandsfähigkeit. Es gibt heute noch entsprechende Exemplare, die auf Schiffswracks gefunden wurden.
      Hinzu kommt, dass Blöcke für besonders schwere Lasten mit Scheiben aus Bronze (eventuell auch aus Eisen) versehen waren.

      Btw, für solche URL-Ungetüme bieten sich Dienste wie http://tinyurl.com an ;)

      @Harald: Eventuell durch herumfliegende Bruchstücke?
      Da man, nach Bekunden der Verantwortlichen, allerdings ohnehin befürchtet hat, dass es Probleme geben könnte, nehme ich an, dass man einen Sicherheitsabstand eingehalten hat.

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    13. Der Facebook-Seite des CG ist zu entnehmen, daß am 24. April ein Töpfer dort zu Gast war, der sonst bei den ASK-Alamannen mitmacht. Das deutet einerseits darauf hin, daß die negative Haltung gegenüber LH-Darstellern nachgelassen hat (was natürlich schön ist). Andererseits fragt man sich nun erst recht, was aus dem CG-internen Töpfer geworden ist, der ja anfangs sehr stark in der Presse präsent war und den wir später im Video als Tierpfleger sahen. Der Korbflechter z.B. war aus Krankheitsgründen wohl längere Zeit weg, ist aber jetzt wieder da. Vielleicht ist der Töpfer ja auch einfach nur krank. Hier wäre aber ein Update auf der Facebook-Seite oder im Blog des CG hilfreich, damit Besucher wissen, welche Handwerke aktuell gezeigt werden.

      - Exilwikingerin -

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  9. Arbeitsunfall auf dem Campus Galli - Holzschuppen bricht über Arbeiter zusammen: Klick mich

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    1. Beachtlich, da bricht jemand durchs Dach und daraufhin stürzt gleich das ganze Gebäude ein. Wie in einer Slapstickkomödie der Stummfilmära.

      Irgendwie scheint das nicht für die Fähigkeiten der Campus-Handwerker zu sprechen. Eventuell sollte man es sich als Besucher zweimal überlegen, eines der Bauwerke zu betreten.

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    2. Als ich gestern den Rettungswagen vorbeirauschen hörte , sagte ich noch im Spaß, es wird wohl nicht wieder ein Kran auf dem CG umgefallen sein. Aber nein, wie dann heute in der Zeitung zu lesen war, brach ein Gebäude ein- aber auch auf Campus Galli.
      Vertrauenserweckend für Besucher sind solche Vorkommnisse sicherlich nicht. Aber es ist ja ohnehin fraglich ob auf dem Gelände jemals betretbare Gebäude entstehen werden.

      LG
      Cassandra

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    3. Verantwortlich für die Arbeitssicherheit ist Thomas Fuhrmann.
      http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Aktiv-bei-Campus-Galli-Thomas-Fuhrmann;art372566,6122554"
      Ich bin gespannt, ob Konkretes zum Unfallhergang kommuniziert wird oder ob man die Fakten unter den Teppich kehrt, damit niemand die Verantwortung übernehmen und persönliche Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen muss.

      Grüßle,
      Maria

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    4. Während der Südkurier "Mitarbeiter verletzt sich schwer" titelt, spricht die Schwäbische Zeitung von einer leichten Verletzung und der Mitarbeiter sei zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden.

      LG
      Cassandra

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    5. Sonntagmittag ca 14:30 Uhr Ich bin gerade mit meiner Familie auf einer Radtour am CG Parkplatz vorbeigefahren. und was soll ich euch sagen: NIX LOOOS!! ABSOLUT GAR NIX !!
      Nur 99% der Parkfläche besetzt !! Auf den restlichen 1 % gäähnende Leere.
      Nichts für Ungut. Mich freuts für die Angestellten, die Ihr Bestes geben.
      Johann

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    6. Die Schwäbische berichtet, dass der verletzte Mitarbeiter auf dem Weg der Besserung sei. Eine falsche Bautechnik sei für den Unfall freilich nicht verantwortlich, betont der Geschäftsführer und promovierte Archäologe (darauf legt die Zeitung wert) Hannes Napierala. Vielmehr sei der Einsturz des Gebäudes auf nicht ausreichend befestigter Holzbalken zurückzuführen, vermuten die Handwerker des Campus Galli.

      Oder einfach ausgedrückt: Pfusch am Bau. Staatsanwaltschaft und Berufsgenossenschaft sollen noch auf der Klosterbaustelle vorstellig werden.

      Etwas seltsam mutet es allerdings an, dass der Bericht dann von dem Unfallgeschehen und der Bestürzung der Mitarbeiter direkt zu den (natürlich) hervorragenden Besucherzahlen überleitet: Man liege über dem Soll...

      Hauptsache, der Rubel rollt, dass scheint ja immer das wichtigste zu sein beim Campus Galli.

      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Verletzter-ist-auf-dem-Weg-der-Besserung-_arid,10243027_toid,494.html

      Gruß, Rudi

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    7. Inzwischen scheint es dem verletzten Mitarbeiter laut der Schwäbischen glücklicherweise wieder besser zu gehen:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Verletzter-ist-auf-dem-Weg-der-Besserung-_arid,10243027_toid,494.html
      Das Gebäude war nicht im Besucherbereich, sondern ein Unterstand für einen Traktor im Mitarbeiterbereich. (Was macht ein Traktor auf dem CG? Ich dachte, die arbeiten da rein frühmittelalterlich?)

      - Exilwikingerin -

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    8. > "Der Mai war sehr stark mit 6047 Besuchern“, berichtet der promovierte Archäologe.

      Da kriecht der journalistische Jubelperser wieder einmal gehörig auf der Schleimspur, um dem Durchschnittsleser unterzujubeln, was für ein hochqualifizierter Hecht der Geschäftsführer ist. Dabei "vergisst" er natürlich das "Detail" zu erwähnen, dass Napierala Archäozoologe ist und vom Mittelalter bzw. seriöser Experimentalarchäologie so viel Ahnung hat, wie Bert Geurten von Genealogie.
      QX

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    9. 6047 Besucher im Mai? Allein die Berichte im Blog über die "Auslastung" des Parkplatzes lassen diese Zahl sehr merkwürdig erscheinen. Bezüglich des an die Hofberichterstattung gegebenen Zahlen ist zu befürchten, dass sie genauso der Wahrheit entsprechen, wie die immer wieder vorgegaukelte "Authentizität" dieses CG - Kasperltheaters.
      Ein Schuppen für den CG - Traktor eingestürzt - ja wie denn, wo denn, was denn! Ein Schwarzbau?
      Bestes Beispiel für die Authentizität!
      Ein Bürger

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    10. Wozu ein Traktor?
      Nun, man hebt ja auch einen Teich mittels Bagger aus, anstatt händisch, wie es Mönche des Mittelalters getan hätten. Derlei Dinge subsumiert man dann lässig unter dem Oberbegriff "Infrastrukturmaßnahmen".

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  10. Noch ein Werbe- und Imagevideo des CG
    https://vimeo.com/121984532

    Grüßle,
    Maria

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    1. Dieses Video ist ein alarmierendes Beispiel dafür, wie sehr der Campus Galli ein völlig falsches Geschichtsbild in den Köpfen der Besucher erzeugt. So heißt es etwa:

      1. Holzschuhe sind die Sicherheitsschuhe des Mittelalters.

      Falsch, in Wirklichkeit handelt es sich hierbei um einen reinen Notbehelf, der beim modernen Bauprojekt Campus Galli aus Gründen des Arbeitssicherheit verwendet (und auch keineswegs von mir pauschal kritisiert) wird. In den Quellen ist hingegen nichts zu finden, wonach im Mittelalter Holzschuhe als Sicherheitsschuhe auf Baustellen eingesetzt wurden.
      Besonders problematisch und fragwürdig ist der inflationäre Gebrauch dieser Holzschuhe abseits der eigentlichen Baustelle, etwa bei Weberinnen und Färberinnen der Klosterstadt. Aus einem Kommentar des Geschäftsführers in diesem Blog geht hervor, dass man sich dieser Tatsache durchaus bewusst ist. Die einzige bisher gesetzte Maßnahme dagegen ist, Freiwillige Helfer anzuregen, eventuell eigenes Lederschuhwerk (sogen. "Wendeschuhe") mitzubringen. Die entsprechende Ausstattung der Festangestellten schiebt man auf die Lange Bank. Der Besucher merkts ja eh nicht.

      2. Wahrscheinlich werden viele Leute das Ende dieses Projekts nicht mehr erleben - wie im Mittelalter

      Auch das ist im Kern falsch, denn der Campus Galli ist keine gotische Kathedrale, sondern orientiert sich an der vergleichsweise einfachen Bauweise eines frühmittelalterlichen Klosters. Hier werden von der Forschung deutlich kürzere Bauzeiten angesetzt. Klöster waren schließlich Wirtschaftsbetriebe und mussten möglichst rasch ihre Arbeit aufnehmen.
      Dass man es hingegen beim Campus Galli nicht einmal schafft, eine kleine Holzkirche innerhalb einer Bausaison zu errichten, liegt vor allem an den fehlenden Facharbeitern sowie den hochgradig unerfahrenen Planern und Führungskräften.

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  11. Ein unfreiwillig entlarvender Artikel der Schwäbischen.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Wandergesellen-packen-auf-dem-Campus-Galli-mit-an-_arid,10244069_toid,494.html#null

    Es wird bereits eine lange Friedhofsmauer errichtet, obwohl noch nicht einmal die kleine Übergangskirche oder irgend ein Gebäude des Klosterplans fertig ist.
    Wer ernsthaft meint, Mönche wären im Mittelalter in dieser Reihenfolge bei der Errichtung ihres Klosters vorgegangen, dem kann nicht mehr geholfen werden. Selbst mir als Laien ist das absolut klar. Aber ganz offensichtlich besteht beim Campus Galli zurzeit ein Überschuss an Steinmetzgesellen auf der Walz, die man einfach irgendwie beschäftigen muss.
    Für die Kompetenz der Organisatoren spricht das alles nicht. Im Gegenteil, das selbstgewählte Motto "Bauen wie im Mittelalter" wird durch dieses Durcheinander bei der Bau-Reihenfolge total ins Lächerliche gezogen.

    Mr.Frog aus Meßkirch

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    1. Ein gerechtfertigter Einwand, denn bisher hat man am Beispiel der hölzernen Übergangskirche immer betont, man würde in historisch korrekter Reihenfolge bauen. Das trifft offenbar nicht zu. Der Spruch "Bauen wie im 9. Jahrhundert" ist daher eine leere Marketing-Phrase.

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    2. Das mit den Wandergesellen ist gleich in mehrfacher Hinsicht be-merkenswert!

      Zum einen arbeiten die Gesellen alle in ihren zünftigen Klamotten - soweit ich weiß verlangen die Regeln der Walz, dass sie diese bei der Arbeit zwingend tragen müssen. Für eine Baustelle des 9. Jahrhunderts sind diese Sachen mit Anflügen des 19. Jahrhunderts aber natürlich völliger Quatsch - mit entsprechenden Folgen für das Bild, dass den Besuchern geboten wird. Aber wie schreibt Hiltibold so richtig: "Der Besucher merkts ja eh nicht."

      Authentizität in der Darstellung scheint für den neuen Geschäftsführer des Campus Galli ein dehnbarer, wenn nicht gar nebensächlicher Aspekt zu sein. Wichtiger scheint es, möglichst billig viele Arbeitskräfte auf dem Gelände zu versammeln. Wie sonst soll man es verstehen, wenn die Handwerksgesellen in der Zeitung die Bevölkerung vor Ort um Lebensmittel-Spenden bitten?

      http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Es-gibt-sie-noch-Wandergesellen-helfen-auf-dem-Campus-Galli;art372566,7888979

      Der gemeinnützige Klosterbau-Verein scheint sich das nicht leisten zu können - oder zu wollen?

      Gruß, Rudi

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  12. Ein Dr. Bastian Asmus will Ende Juni auf dem Campus Galli eine Glocke gießen:
    http://archaeometallurgie.de/guss-einer-bienenkorbglocke/

    Servus, Franz

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    1. @ Franz
      ``EIN`` Franz !! Wie hört sich das für Dich an??
      Ich hoffe ziemlich voreingenommen (negativ)
      LG James von...

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    2. Geschätzter James von ...(?), wenn ihm der Mann völlig unbekannt ist, und er das betonen möchte, dann ist das doch eine durchaus treffende Formulierung. Manipulativ ist es m.M. nach aber, wenn jemand ganz gezielt "der promovierte Archäologe" schreibt, obwohl die Berufsausbildung, und schon gar nicht die Promotion, in irgend einem sinnvollen Zusammenhang mit dem restlichen Text steht.
      QX

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    3. Wenn die CG-Mitarbeiter den Platz, den sie nun mal reichlich haben, anderen für solche Projekte zur Verfügung stellen, ist das doch schon mal ein Fortschritt. Immerhin erkennt der CG damit an, daß sie nicht allein die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, sondern daß andere auch was wissen und können.
      Und der Besucher hat was zum Gucken, auch wenn sich auf dem CG selbst nicht so viel tut.
      Jetzt müßte das Ganze noch von der Hofberichterstattung ... will sagen, von der freien Presse entsprechend beworben werden. Hallo, Schwäbische und Südkurier? Und auf der CG-Website müßte es auch erwähnt werden, aber da ist auch noch nix.

      - Exilwikingerin -

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    4. Na ja, eine Glocke gießen. Ein Akt, bei dem viel schiefgehen kann. Ich denke jetzt konkret an die - in letzter Zeit wohl sträflich vernachlässigte - Arbeitssicherheit. Im Übrigen wird sich die Staatsanwaltschaft mit dem Arbeitsunfall befassen. Wenn da ordentlich ermittelt wird - und davon gehe ich aus - wird die Prüfung bei den jeweiligen Baugenehmigungen beginnen und bei den konkreten Arbeitssicherungsmaßnahmen enden. Einige "Verantwortliche" könnten durchaus ernsthafte Probleme bekommen.
      Die CG - Verantwortlichen sind mit Sicherheit nicht schlecht beraten, erst diese Ergebnisse abzuwarten, bevor man sich in neue "Abenteuer" stürzt!
      Ein Bürger

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    5. Dem Personennamen das "ein" voranzustellen, bedeutet, dass es sich um eine völlig unbekannte Person handelt. Wenn sich die Persönlichkeit dennoch einer ziemlichen Bekanntheit erfreut, hat es einen negativen Unterton, so zu schreiben oder zu reden. Ganz klar abschätzig wäre die Ausdrucksweise "ein gewisser ..."

      Leser

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  13. Der Töpfer und Ochsenflüsterer A. Ollinger hat den Campus Galli verlassen und ist in sein ursprüngliches berufliches Tätigkeitsfeld zurückgekehrt - die Gastronomie: Klick mich

    Durchaus peinlich ist es für den Initiator Bert M. Geurten, dass dem Projekt ausgerechnet jener Mann abhanden gekommen ist, der den Medien seit Anbeginn immer wieder als Vorzeigemitarbeiter untergejubelt wurde. Noch vor nicht allzu langer Zeit hieß es, Herr Ollinger habe vor, sein gesamtes berufliches Leben beim Campus Galli zu verbringen.
    Über die Gründe seines Abgangs kann im Moment nur spekuliert werden. Allerdings möchte ich anmerken, dass es der Gesundheit in keinster Weise zuträglich ist, Jahr ein, Jahr aus bei der Arbeit der natürlichen Witterung ausgesetzt zu sein. Ein Herr Geurten mag in seinem gemütlichen Büro von der Verbundenheit mit der Natur schwärmen, die Realität sieht hingegen völlig anders aus.

    Bereits nach der ersten Saison verließ den Campus Galli der Schmied, der ebenfalls mit den Arbeitsbedingungen nicht zufrieden war. Auch ansonsten herrscht bei der Belegschaft der Klosterstadt ein ständiges Kommen und Gehen. Die so dringend benötigte Erfahrung bzw. Expertise kann dadurch langfristig nicht aufgebaut werden.

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    1. Ich habe da unlängst einen Spruch gehört: "Gescheite Haare verlassen einen dummen Kopf".
      Offensichtlich gibt es Leute, die in der Lage sind, die Dinge im CG richtig zu beurteilen. Im konkreten Fall des Herrn Ollinger ist dies um so bedeutsamer, weil er ja genau hinter die Kulissen sehen konnte und ihm dieser Blick wohl zwischenzeitlich sogar seine ursprüngliche Überzeugung genommen hat.
      Sehr bezeichnend, dass ein "Hundertprozentiger" jetzt eine 180 Grad Kehrtwende vollzogen hat!
      Ein Bürger

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    2. Der neue Töpfer hat laut der Schwäbischen Archäologie studiert, was sicher ein Gewinn für den CG ist. Wenigstens ein Fachmann vor Ort.
      Andererseits hatte Herr Ollinger durch seine Arbeit in der Gastronomiebranche Erfahrung mit dem Umgang mit Kunden, eine nicht zu unterschätzende Fertigkeit, wenn man den ganzen Tag lang Besucher bespaßen muß. Ich fragen mich, lesen die Journalisten hier eigentlich auch mit und hat der Reporter der Schwäbischen deswegen in dem Artikel erwähnt, was Herr Ollinger jetzt macht?

      Inzwischen wird Herr Rogier auch auf der Website des CG vorgestellt.
      http://www.campus-galli.de/ein-toepfer-fuer-campus-galli/

      - Exilwikingerin -

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    3. Nun Hiltibold, die eigentliche Hauptmeldung darfst du über den Herrn Ollinger nicht vergessen: nämlich, dass der Förderverein des Campus Galli jetzt für eine Saison (!) einen neuen Töpfer finanziert; einen Herrn Martin Rogier, seines Zeichens Archäologe und Mitglied der Alemannendarstellergruppe ASK.

      Das sieht auf den ersten Blick ganz so aus, als würde man auf der Klostebaustelle endlich Vernunft annehmen und in der Materie erfahrene Fachleute beschäftigen wollen, ganz so wie es die Kritiker hier immer fordern:

      "Seine Gefäße werden dringend gebraucht, wir haben noch viel zu wenig authentisches Geschirr für die anderen Mitarbeiter. Und das brauchen wir, um das mittelalterliche Lebensbild zu vervollständigen, auch wenn es für den Baufortschritt selbst natürlich nicht zwingend notwendig ist. Martin kann natürlich auch sein Fachwissen in anderen Bereichen mit einbringen, im Frühmittelalter kennt er sich nicht zuletzt auch durch sein privates Engagement in einer Living-History-Gruppe hervorragend aus." (aus http://www.campus-galli.de/ein-toepfer-fuer-campus-galli/)

      Nur, so ganz verstehe ich die Argumentation nicht:

      1. Wenn man authentische Keramik hätte haben wollen, dann hätte man sie schon lange bei entsprechenden Töpfern kaufen können - was auch billiger wäre, als einen Töpfer selbst anzustellen.

      2. Wie Geschäftsführer Napierala im Blog richtig anmerkt, ist der Töpfer für den Baufortschritt nicht nötig. Angesichts der schleppenden Fertigstellung allein der recht simplen Holzkirche könnte man schon auf die Idee kommen, ob es bei Neueinstellungen nicht sinnvoller wäre, einen Fachmann für historische Bautechniken zu engagieren. Oder wenigstens ein paar fachlich versierte Handwerker anstelle der vielen 1-Euro-Jobber. So kriegt das ganze für mich den Anschein, eher eine gezielte PR-Aktion mit Stoßrichtung Kritiker zu sein. Auch weil der Trägerverein sich gar nicht selbst finanziell engagiert.

      3. Der neue Mitarbeiter soll also auch seine Erfahrungen in der Living History einbringen - die hatten aber schon mal einen Fachmann dafür und haben nicht auf ihn gehört. Wieso sollte es jetzt anders werden? Die Anstellung ist befristet - das gibt dem Arbeitgeber im Zeifel immer ein hübsches Druckmittel in die Hand... und der Chef von det ganze is ja immer noch der Nachfahre von Karl dem Großen persönlich. ;)

      Servus, Franz

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    4. @Ein Bürger: Wie ich heute gehört habe, wird Herr Ollinger in absehbarer Zeit wohl nicht der letzte Abgang der Stammbelegschaft sein...

      @Exilwikingerin: Ob die Lohnschreiber der Medienpartner des Campus Galli hier mitlesen, kann ich nicht sagen. Vom Campus Galli selbst und der lokalen Politik tun es allerdings einige.

      @Franz: "...ob es bei Neueinstellungen nicht sinnvoller wäre, einen Fachmann für historische Bautechniken zu engagieren. Oder wenigstens ein paar fachlich versierte Handwerker..."

      In der Tat, denn dann müsste der neue Töpfer nicht unter einer industriellen und höchst ahistorischen Zeltplane seiner Arbeit nachgehen.

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    5. alleine für das gehalt des neuen geschäftsführers nannes napierala könnte man wahrscheinlich 2-3 vollzeit-facharbeiter einstellen... chris

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    6. Die Frage ist vor allem, warum Herr Geurten nach seinem offiziellen Rückzug von der Spitze noch immer den gut bezahlten Versorgungsposten eines Vereinsvorsitzenden inne hat. Er ist aufgrund seiner unsäglichen PR-Märchen ("alle Baumaterialien werden vor Ort gewonnen") und sündteuren Fehlprognosen am entbehrlichsten. Aber über die Modalitäten seines Arbeitsvertrages schweigt man sich wohlweislich aus.

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    7. Hallo!
      Mit Interesse bemerke ich in dem Artikel auf dem Portal von Campus Galli, dass man über den neu angestellten Töpfer aufgrund seiner archäologischen Ausbildung besonders erfreut ist. Schlussfolgere ich daraus richtig, dass Campus Galli bisher keinen fest angestellten wissenschaftlichen Leiter hat, der das Projekt vor Ort begleitet?

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    8. So etwas wie einen wissenschaftlichen Leiter hat dieses Projekt nicht. Auch die Mitglieder des Beirates lassen sich so gut wie nie vor Ort sehen. Und der als Fremdenführer tätige Historiker ist nicht einmal in der Lage, die Homepage des Campus Galli mit einwandfreien Beiträgen zu füllen, wie hier bereits gezeigt wurde.

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    9. Nicht zu vergessen der Drechsler, der seit der Eröffnung 2013 dabei ist: Hans Lässig M.A. Der hat nicht nur eine Ausbildung zum Steinmetz/Steinbildhauer gemacht, sondern auch Ur- und Frühgeschichte studiert.

      Ausweislich seiner Homepage hat er sich vor dem Campus Galli ähnlich wie der Geschäftsführer eher mit der Steinzeit beschäftigt: http://www.laessig-holzdesign.de/aktuelles.html

      Servus, Franz

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    10. Über keinen kompetenten wissenschaftlichen Leiter zu verfügen, der als ausgewiesener Fachmann den Betrieb koordiniert, ist bei einem Projekt dieser Größenordnung eigentlich ein No-Go. Fachfremde und unerfahrene Leute bloß wegen einem absolvierten Studium anzustellen, ohne auf die tatsächlichen Erfahrung zu achten, zeugt meiner Ansicht nach von einem ganz schlechten Urteilsvermögen.

      Wir werden auf unserer Fahrt in den Tauchurlaub am Bodensee auch in Messkirch Station machen, aber nach den bisherigen Berichten ewarte ich mir davon eigentlich nicht sehr viel. Hoffentlich täusche ich mich zumindest ein kleines Bisschen .....

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    11. "aber nach den bisherigen Berichten ewarte ich mir nicht sehr viel"

      Na ja, es ist bestimmt nicht alles schlecht, so fair muss man schon sein.
      Auf der Facebookseite des Campus Galli bringt es ein Gerhard Broghammer allerdings auf den Punkt:

      "Ich finde der Eintritt ist mit 9€ zu hoch, da es bis jetzt noch nicht viel zu sehen gibt, das ist meine Meinung."

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    12. @Hiltibold

      Ich glaube Dein Verweis auf die Aussage von Gerhard Broghammer hinkt ein bisserl,
      1. war der Herr meines wissens nie auf dem CG,
      2. hat er seine Kritik im März diesen Jahres im FB gepostet. Also würde ich ich sie nicht unbedingt als aktuell einstufen.
      LG James von ....

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  14. Hallo zusammen!
    Am Samstag, dem 20. Juni wird auf ARTE von 20:15 bis 21:45 eine Dokumentation über Guedelon gesendet. Guedelon ist (war) ja angeblich das Vorbild für die authentische Rekonstruktion des CG. Jedenfalls fuhr kurz vorher (CG war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon beschlossene Sache) ein Bus voll mit Meßkircher Gemeinderäten und deren "Leithammel" dorthin, um sich dort anzusehen, was man hier machen wollte. Die Betonung liegt dabei auf "wollte"! Was zwischenzeitlich daraus geworden ist - jeder hier im Blog weiß es.
    Nun, ich glaube es könnte interessant werden, diesen Film anzusehen, insbesondere ja die CG - Macher immer wieder auf Guedelon verwiesen und Bezug genommen haben - auch das weiß hier im Blog jeder.
    Ein Bürger

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    1. Aus experimentalarchäologischer Sicht ist Guédelon genauso übel wie der Campus Galli. Hüben wie drüben rückt schon mal der Bagger an, wenn die Besucher gerade nicht hinschauen. Auch die Ausstattung der Arbeiter erfüllt nicht die Quasi-Standards von qualitätvollem Living History.
      Von daher hätte man frühzeitig gewarnt sein müssen, als es hieß, der Campus Galli würde ausgerechnet diesem Projekt nacheifern.
      Zumindest aber liegen die Betreiber von Guédelon dem Steuerzahler nicht über viele Jahre hinweg auf der Tasche.

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  15. Heute steht es in der Zeitung. Der eingestürzte Traktorschuppen des CG war nicht genehmigt, obgleich er genehmigungspflichtig war. Also ein Schwarzbau. Angeblich habe man bei der Planung des Schuppens die endgültige Größe desselben noch nicht eindeutig bestimmen können - so der Geschäftsführer. Auch dass der Arbeitsunfall dem Landratsamt gemeldet hätte werden müssen, habe man (angeblich) nicht gewusst.
    Ganz offensichtlich "wissen" die Verantwortlichen des CG ziemlich wenig über bestehende Vorschriften. Eine gefährliche Konstellation - sowohl für die dort Werkelnden, als auch für die Besucher!
    Ich frage mich, was noch alles passieren muss, dass die zuständigen Behörden den CG genauer in`s Auge nehmen - und vor allem kontrollieren!
    Ein Bürger

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    1. Diese angebliche "Unwissenheit" ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass auf der Baustelle des Campus Galli mit Thomas Fuhrmann ein Architekt für die Arbeitssicherheit verantwortlich ist. Aufgrund seiner beruflichen Ausbildung sollte er doch eigentlich auch über die einschlägigen Vorschriften informiert sein.

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    2. Der Artikel ist jetzt auch im Internet verfügbar: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Eingestuerzte-Huette-war-nicht-genehmigt-_arid,10249794_toid,494.html
      Der "promovierte Archäologe" gibt sich betont ahnungslos. Unwissenheit schützt aber vor Strafe nicht!
      Ich war von Anfang an skeptisch, dass man jemanden als Geschäftsführer eingestellt hat, der nicht über eine ausreichende berufliche Erfahrung verfügt, sondern bis auf ein paar Praktika und kurzzeitige Anstellungen die meiste Zeit seines bisherigen Lebens an der Uni verbracht hat. Ein erfahrener Handwerksmeister wäre die bessere Wahl gewesen, auch in Hinblick auf den unübersehbar lahmen Baufortschritt. Bin gespannt, wo das noch alles enden wird!

      Mr.Frog aus Meßkirch

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    3. Der ständige Hinweis auf die Archäologenausbildung ist natürlich lächerlich. Als Diplomingenieur für Elektronik ist man schließlich auch nicht automatisch ein Experte für Hoch- und Tiefbau. Ähnlich verhält es sich beim Archäozoologen Hannes Napieral, der natürlich kein Fachmann fürs Frühmittelalter ist, sondern für Tierknochen. Inwieweit diese speziellen Kenntnisse ein Vorteil bei der Leitung des Campus Galli sein könnten, muss jeder für sich selbst beantworten.

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    4. Ein ungewohnt kritischer Kommentar in der Schwäbischen:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-So-etwas-darf-sich-nicht-wiederholen-_arid,10249798_toid,494.html
      Die beiden Mitarbeiter haben da wirklich Glück gehabt, daß es so glimpflich ausgegangen ist.
      Ich verstehe nicht ganz, wie man die Größe des Schuppens so falsch berechnen konnte. Das lernt man doch in der Schule: der Raum ist ein Quader, Länge mal Höhe mal Breite, und der Dachraum, wenn vorhanden, ist ein Prisma mit dreieckiger Grundfläche. Die entsprechenden Formeln kann man in Wikipedia oder verschiedenen Mathenachhilfeseiten nachschlagen und mit einem Taschenrechner oder Tabellenkalkulationsprogramm ausrechnen.
      Dafür braucht man kein promovierter Archäozoologe zu sein.

      - Exilwikingerin -

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    5. Hallo Exilwikingerin!
      Der Kommentar von H. Musolf in der SZ trifft den Nagel auf den Kopf. Klar, jeder Hauptschüler ist in der Lage, eine Berechnung des Rauminhalts eines Quaders auszurechnen. Auch den eines Prismas. Verglichen mit dem Bildungsstand der CG - Vorderen - jeder kann sich dazu seine eigene Meinung bilden.
      Ich persönlich meine, dass das Problem wesentlich tiefer sitzt. Das geäußerte "Nichtwissen" beginnt mit nicht vorhandenen Fähigkeiten, die Grundrechnungsarten zu beherrschen und endet bei der Missachtung der jeweiligen gesetzlichen Vorschriften. Das belegt m. E. eine totale Inkompetenz, die bevorzugt bei arroganten Ignoranten sehr ausgeprägt ist.
      Es gibt aber noch eine Alternative: Dass man nämlich mit voller Absicht, alle Regeln missachtend, dahinwurstelt. Das in der Hoffnung, das es niemand merkt.
      Welche Alternative die schlimmere ist, möge jeder selbst beurteilen.
      Ein Bürger

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  16. Unwetter in Meßkirch: Wege des Campus Galli halb zerstört, Schmiede und Töpferei stehen unter Wasser, Tierställe wären um Haaresbreite durch umstürzende Bäume zerbröselt worden:

    Link 1
    Link 2

    Die Verantwortlichen können in der Tat froh sein, dass die überall herumstehenden Bäume (wie das bei einem Wald eben so ist) nicht auf die bescheidenen Bauwerke fielen. Die Menschen des Mittelalters wussten - im Gegensatz zum Projektinitiator Bert M. Geurten - eben ganz genau, warum sie Siedlungen auf weitflächigen Lichtungen errichteten...

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    Antworten
    1. Jetzt rächt sich, dass letztes Jahr Geurten entmachtet wurde. Mit ihm als Geschäftsführer wäre so etwas sicher nicht passiert. Hat er doch 2013 anlässlich der Kritikpunkte Sturms vehement erklärt, auf Arbeitssicherheit hohen Wert zu legen, wobei er sogar suggerierte, dass "Fanatisten" à la Andreas Sturm dies übersehen würden.

      Leser

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    2. Das Wetter war schlimm, aber das gab es hier alles schon mal.
      Dass die Wege vom CG stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist kein echtes Wunder. Da wurde einfach nur Schotter hingeschüttet und ein bisschen verdichtet. Es gibr keine Pflanzenwurzeln, die den Untergrund zusammenhalten.
      Mir tun die Tiere leid, die im Wald bei Unwettern alleine und ihrem Schicksal überlassen werden :-(

      Grüßle,
      Maria

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    3. Ja genau! Der Geschäftsführer Napierala muss sich - auch wenn er "so etwas noch nicht erlebt" hat - mit den hiesigen Wetterunbilden abfinden. Jeder muss das. Zwar sind solche Wetterabläufe hier nicht die Regel, aber immerhin eben auch nicht ausgeschlossen. Alles schon mal da gewesen! Klar, in der Wüste beim Knochenpinseln wird wohl kaum ein Hagelschlag auftreten, aber vielleicht ein Sandsturm?
      Was die Tierhaltung im CG anbelangt: Ich habe gehört, dass dort nur die (beiden vierfüßigen) Ochsen gehalten werden dürfen - rein von den Vorschriften her...
      Jedenfalls kann man jetzt schon gespannt darauf sein, wann dieses "Unwetter" als "Grund" irgend welcher, ungeplanten Ereignisse (evtl. Besucherzahlen) herhalten muss.
      Ein Bürger

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    4. Wenn die von den Vorschriften her nur die Ochsen halten dürfen, wo werden dann die Hühner, Ziegen, Schafe und Schweine gehalten, die es auf dem CG gibt? Werden die jeden Morgen dort von einem benachbarten Bauern abgesetzt und abends mit dem Tiertransporter wieder abgeholt, so wie Kinder mit dem Schulbus fahren? Oder halten sich die Viecher quasi illegal auf dem CG auf? Das fände ich schon sehr merkwürdig.

      - Exilwikingerin -

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    5. Nur die beiden Ochsen? :-(
      Und was ist dann mit dem Klosterelefant? Wann kommt er, oder kommt er gar nicht mehr ???

      Leser

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    6. Na ja, wie ich schrieb: Ich habe gehört ...
      Aber es würde mich nicht wundern - falls die Tierhaltung dort auf die beiden Ochsen beschränkt wäre - wenn man diese Beschränkung ignorieren würde. Warum sollte es da anders sein, als bei der ungenehmigten, eingestürzten Hütte?
      Bei CG kümmert man sich ja nachweislich wenig bis überhaupt nicht um irgendwelche Vorschriften. Und um Authentizität ...!
      Ein Bürger

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    7. Ich sehe auf den Bildern des Campus Galli vor allem Nadelbäume. Normalerweise haben diese kein tiefgehendes Wurzelwerk und werden vom Wind daher ziemlich leicht umgepustet. In einem etwas älteren Werbevideo auf Youtube erklärt allerdings jemand, die Baustelle befände sich inmitten eines Mischwaldes. Ganz zu stimmen scheint mir das nicht. Vereinzelte Laubbäume machen noch lange keinen echten Mischwald.

      Allerbeste Grüße,
      Die Spitzkelle

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    8. Anmerkung zu ein Bürger, wer keine Ahnung hat sollte sich nicht aus dem Fenstern lehnen. Eine Baugenehmigung = roter Punkt wird In BW ab 40 qm umbauten Raum fällig, das nur zur Klarstellung. Und ich glaube kaum, dass die Tierhaltung nur auf Ochsen beschränkt sein kann, da seit Beginn an auch andere Tierhaltungen durch die Presse laufen, siehe rückgezüchtete Schweine. Reine Stimmungsmache also, frage mich nur nach dem warum?

      Grüsse Vom Bodensee

      Joachim

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    9. @ Joachim
      Stimmt genau. Sämtliche Tierarten die zur Zeit auf dem CG vorhandensind, waren schon ab dem ersten Jahr da. Zudem schaut regelmäßig das Veterinäramt nach dem Rechten. Also: EIN BÜRGER bist Du einem Schwindler auf den berühmten Leim gegangen??
      Oder doch Stimmungsmache??
      Ich amüsiere mich immer wieder auf das köstlichste wie schön man manche von euch manipulieren kann!!
      Grins ..grins
      James von....

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    10. "Sämtliche Tierarten die zur Zeit auf dem CG vorhandensind, waren schon ab dem ersten Jahr da"

      Diese Aussage kann nicht zutreffend sein, da beispielsweise in der zweiten Saison von "neuen Tieren" die Rede war: Klick mich

      Auch die sogenannten "Düppeler Weideschweine" trafen erst verspätet, nämlich im Jahr 2015, auf dem Campus Galli ein: Klick mich

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  17. Heute abend (20.6.) Film über Guedelon auf ARTE, sehr aufschlußreich. Die nicht konsequent durchgezogene MA-Kleidung hat mich auf einmal nicht mehr gestört, als über die gründliche archäologische Begleitung und sorgfältige Arbeit mit Quellenstudium, Rückbezug auf Realien und immer wieder Hinterfragen berichtet wurde. Da hätte sich Herr G. doch auch dran orientieren können. Wenn er gewollt hätte.
    Fränkin

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    1. Ich war auch positiv überrascht. Die Bauarbeiter und der Wissenschaftsbeirat scheinen in Guédelon gut zusammenzuarbeiten, wobei das Wissen in beide Richtungen weitergegeben wird. Beeindruckend fand ich die Expertin, die eine Mauer ansah und sofort erkannte, daß diese nicht auf einmal gemauert worden war, sondern von zwei Teams oder in zwei Schritten. Es scheint da auch schon ordentlich was zu sehen zu geben, einschließlich einer funktionierenden Wassermühle.

      - Exilwikingerin -

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    2. Ich habe den Film auch gesehen. Sehr aufschlussreich, insbesondere im Hinblick auf CG. Die Unterschiede zwischen den beiden Projekten sind m. E. so gravierend, wie sie nur sein können.
      Offensichtlich hat man die Sache in Guedelon gründlichst vorbereitet, was man von CG nun wahrlich nicht behaupten kann. Da hat man ja bis heute noch kein schlüssiges Konzept.
      Auch hat man bei dem Burgenbau nicht primär den finanziellen Erfolg in den Vordergrund gestellt. Und schon gar nicht bedient man sich dort in Frankreich ungelernter, unmotivierter "Hilfskräfte", sprich Hartz IV - Empfänger u. ä.
      Die Handwerker dort sind richtige Fachleute und hervorragend motiviert. Das wird auch im sehr gut sichtbaren Baufortschritt deutlich! Dort müssen keine "Handlager" angelernt und beaufsichtigt werden wie bei CG, die überwiegend ohnehin nur eine Saison dort beschäftigt sind.
      Bei CG hat man von Anfang an mit unrealistischen Besucherzahlen gerechnet - besser ausgedrückt - jongliert um damit die Verschwendung von Steuermittel zu "legalisieren". Um diese "Quelle" anzuzapfen, hat man auch noch die Eingliederung von zahlreichen Langzeitarbeitslosen vorgegaukelt. Das Resultat sieht man!
      Das ist mein zusammengefasster Eindruck!
      Gerade wenn man die in Guedelon gezeigten Baufortschritte mit denen von CG vergleicht, dann wird ganz deutlich, welche jämmerliche "Figur" das CG abgibt. Man könnte jetzt noch eine ganze Menge an Unterschieden beschreiben, aber das würde diesen Rahmen hier sprengen. Wie gesagt: Man muss sich nur die Ergebnisse anschauen!
      Ein Bürger

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    3. In einem Interview (vor ca 3 Jahren im SWR) erklärte ein Guédelon-Mitarbeiter, dass man keine typische Experimentalarchäologie betreibt, da man gelegentlich auch moderne Elemente - seien es Baustoffe oder Werkzeuge - verwendet (ein Blog-Leser berichtete beispielsweise von Kunststoffplanen). Von daher würde ich dieses Projekt nicht in jeder Hinsicht qualitativ über den Campus Galli stellen.

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  18. Beim Campus Galli wird dieses Wochenende eine Glocke gegossen. Auf der Homepage des Projekts steht dazu in einem aktuellen Artikel ( http://www.campus-galli.de/feuer-eisenverhuettung-und-glockenguss )

    "Die ältesten bekannten, gegossenen Glocken, stammen tatsächlich aus der Zeit der Karolinger, aus deren Zeit auch der St.Galler Klosterplan stammt [...]."

    Das ist schlichtweg falsch, weil gegossene Glocken sind z B schon aus dem antiken Rom erhalten. http://av.zrc-sazu.si/pdf/54/AV_54_Garbsch.pdf

    Der Autor meint vielleicht die ältesten Kirchenglocken, aber warum formuliert er das nicht präzise, anstatt sich auf die hellseherischen Fähigkeiten der Leser zu verlassen?

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    1. Ich denke, man baut hier eher auf die Unwissenheit und Vertrauensseligkeit der Leser ;)

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    2. Es ist zu hoffen, dass die Fehlinformation nicht vom Glockengießer selbst stammt. Das würde kein gutes Licht auf dessen Theoriekenntnisse werfen. Gegossene Glocken kannten übrigens sogar schon die Kelten in der vorrömischen Eisenzeit. Davon gibt es heute auch noch einige Exemplare, die die Zeiten überdauert haben.

      Allerbeste Grüße,
      Die Spitzkelle

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    3. zum Thema Glocken rate ich mal ne Recherche an, gegossene Glocken gab es ab dem 9. Jhd., die Vorgänger waren geschmiedet, aber viel Spaß beim Ablästern zu Campus Galli

      ---
      Anmerkung: Bitte Antworten zwecks Übersichtlichkeit unter das passende Thema posten, sonst müssen sie verschoben werden - wobei dann gegebenenfalls das Profilbild verloren geht.
      Hiltibold

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    4. Der Vorposter hat seine Aussage mittels einer glaubwürdigen, leicht überprüfbaren Quelle belegt, die du offensichtlich nicht geruhst zur Kenntnis zu nehmen. Der von dir vorgebrachte Vorwurf ist daher unpassend und schrammt hart an der Troll-Grenze.
      Weiters wird dir jeder auch nur halbwegs versierte Fachmann gerne bestätigen, dass natürlich gegossene Glocken aus der Antike auf uns gekommen sind. So entdeckte man z.B in Pompeji sogenannte "tintinnabula", die in Bronzegusstechnik gefertigt wurden.

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    5. @Joachim: Wozu weise ich auf die Quelle hin, wenn du sie dann einfach übergehst? Das ist schon sehr frech, findest du nicht?
      Es ist in dem verlinkten Befund klipp und klar von "gegossenen" römischen /antiken Bronzeglocken die Rede, die Teil eines bayerischen Depotfundes sind. Bitte akzeptiere das, anstatt das lückenhafte Wissen der Campus Galli Angestellten zu perpetuieren.

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    6. Ihr habt recht, ich habe das mit Kirchenglocken verwechselt, keine Sache für mich dazu zu stehen, ansonsten, Johann, unterlasse bitte alle Unterstellungen bzgl. meiner Person.

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    7. ich finde es gut, dass du zu deinem irrtum stehst. das beispiel von johann mayer zeigt aber auch sehr gut, wie unausgegoren die dokumentation auf der homepage des projekts z .t . noch immer ist. und dieser umstand korreliert fallweise ja durchaus mit der praktischen umsetzung im baubetrieb, wenn ich mich nicht täusche . chris

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  19. Die (neuen) Flaschen vom Campus Galli: https://goo.gl/zAg9mN

    2 Wochen für dieses eine Bauteil - und trotz Fertigstellung steht der Kran weiterhin still. Eine wirklich tolle Organisation. Jede Wette, dass die Kirche auch dieses Jahr nicht fertig gebaut wird. Viel an baulicher Substanz bekommt der Besucher also auch weiterhin nicht zu sehen.

    Grüßle,
    Maria

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  20. Infoblatt für ehrenamtliche Mitarbeiter:
    http://www.campus-galli.de/wp-content/uploads/2015/02/InfoblattEhrenamtliche.pdf
    Löbliche Regelungen. Hoffentlich hält man sich irgendwann auch strickt daran....
    Grisu

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  21. Der Glockenguß hat sich verzögert, weil die Form naß geworden ist:
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Guss-der-Bronzeglocke-verzoegert-sich-_arid,10259464_toid,494.html
    Vielleicht hätte man die Form unter ein Dach oder eine Plane stellen können. Und vor allem hätte man sie mit entsprechendem zeitlichen Vorlauf erstellen können, damit sie auch Zeit hat zu trocknen.
    Hier die Fotostrecke der Schwäbischen zum Feuer-Wochenende:
    http://www.schwaebische.de/mediathek_galid,203486_titel,-Feuer-lodert-auf-dem-Campus-Galli-_toid,494.html

    - Exilwikingerin -

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    1. Mich wundert auch ein bisschen, dass man den Gießvorgang anscheinend unter freiem Himmel durchführen wollte, anstatt einen passenden Unterstand zu verwenden, der vor Witterungseinflüssen gut schützt. Hätte man es so gemacht, dann hätte man das Vorhaben wahrscheinlich auch nicht absagen müssen. Beim Themenwochende "Feuer und Eisen" scheinen sich nicht gerade die großen Besuchermaßen über das Gelände gewälzt zu haben, wenn man die gemachten Bilder durchsieht. Vielleicht blickt Herr Napierala deshalb meistens so finster drein? Die Kleidung der Arbeiter hat sich verbessert, aber ich sehe immer noch moderne Hosen unter der Tunika, was eigentlich total unnötig ist. Bei der Holzkirche tut sich augenscheinlich so gut wie gar nichts. Und was ist mit der angekündigten Scheune, dem ersten Gebäude des CG, das auch auf dem Klosterplan von St. Gallen eingezeichnet ist? Der müde Baufortschritt müsste eigentlich mittlerweile auch den wohlgesonnensten Befürwortern des Projekts negativ auffallen. In Summe gibt es hauptsächlich kleine Vorführungen bei den einzelnen Handwerksinseln, aber kaum echte Bautätigkeit.
      Euer Timo

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    2. "kaum echte Bautätigkeit."

      Das eigentlich Irritierende ist, dass man die Besucher von den wirklich interessanten Bauarbeiten häufig fernhält. So wurden Teile der unfertigen Holzkirche außerhalb der Saison errichtet: Klick mich
      Ähnliches gilt für die Steinmetz-Hütte: Klick mich

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    3. In der oben von Grisu verlinkten Hausordnung für Mitarbeiter steht "Wir möchte euch auch bitten modernen Schmuck, Uhren, Handys, Haargummis, Schminke etc. wegzulassen."

      Hmm, und was trägt dieser Mann, der sogar direkt neben dem Geschäftsführer arbeitet, auf der der Nase? Eine echt frühmittelalterliche Sonnenbrille?
      http://goo.gl/zM6d34
      Und mal ehrlich, dieser ganz bestimmt nicht authentische Hüttenboden ist doch perfekt dafür gemacht, dass sich kleine Kinder ihre Füßchen bzw. Knöchel verstauchen! Mann, Mann, Mann...
      http://goo.gl/fOaPbv
      Warum kein gestampfter Lehmboden, so wie es im MA üblich war? Wo ist das Problem?

      Grüßle,
      Maria

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    4. Die Brille kann man noch als gesundheitlichen Schutz interpretieren. Wer viel draußen ist, sollte die Augen schützen (sonst droht verfrühtes Auftreten von Grauem Star). Auch die Schutzbrillen für Handwerker, die man etwa auf dem ersten Foto hier sieht, finde ich OK (sind evtl. sogar vorgeschrieben):
      https://bodenseenotizen.wordpress.com/2015/06/30/campus-galli-thementage-feuer-und-eisen/
      Das sollte aber dann auch explizit in der Hausordnung stehen, was erlaubt ist.
      Nebenbei bemerkt sind die Fotos vom Bodenseenotizen-Blogger besser als die in der Schwäbischen. Oder besser gesagt, sie vermitteln ein positiveres Bild vom CG.
      Aber Maria, Du hast recht, für den Fußboden gibt es keine Entschuldigung. Und der Mann links auf dem Foto muß auch noch darauf knien.

      - Exilwikingerin -

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  22. Gerade im Südkurier gefunden:
    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Neues-Kinderbuch-zeigt-den-Campus-Galli;art372566,7964691
    Es handelt sich um ein Kinder-Sachbuch zum Thema Mittelalter, in dem auch Guédelon und der CG erwähnt werden.

    - Exilwikingerin -

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    1. So etwas schadet zumindest niemandem und ist eigentlich eine ganz sinnvolle Betätigung für Herrn Geurten. Vielleicht bringt diese Werbung ja mehr Besucher.

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  23. Ein Ausflug zum Campus Galli:

    http://www.infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2015/KW_27/Uzwil/Artikel_22549/

    Das Früh-MA ist nicht meine Epoche, daher die Frage, ob das gezeigte Schuhwerk vom Campus Galli zeitlich passt? Ist das nicht eher Merowingerzeit, anstatt Karolingerzeit?
    Zweite Frage: Welchen Zweck erfüllen die Stoffabdeckungen an der Kirche gut? Hat jemand eine Idee?

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    1. Nicht nur eine Idee, aber ich warte mal die Antworten Eurer EXPERTEN ab.
      LG James von,,,,

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    2. @ Sucher: Das sind sogenannte Carbatinae, ein vor allem in der Eisenzeit, Antike und Spätantike (inkl. Merowingerzeit) weit verbreiteter Schuhtyp. An sich gab es ihn auch noch bei den Karolingern. Inwieweit er aber in genau der auf dem Foto dargestellten Form im 9. Jh. noch in Verwendung war, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich würde davon abraten.

      Aufgrund der Schotterung der Wege des Campus Galli - die so im Mittelalter nicht üblich war - würde Schuhen mit Ledersohle aber ohnehin nur eine relativ kurze Lebensdauer beschieden sein. Daher müsste ein fest angestellter Flickschuster quasi im Akkord neue Sohlen am Oberleder des Schuhwerks der Angestellten befestigen. Oder man verwendet gleich haltbare, aber ahistorische Gummisohlen.

      Dieses Beipiel zeigt sehr gut, was passiert, wenn man einzelne Parameter eines Experimentes nach Gutdünken verändert. So ziehen die Schotterwege einen ganzen Rattenschwanz an neuen Problemen hinter sich her.

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    3. Auch in der Merowingerzeit hatte man schon genähte Schuhe, bei den Karolinger dann erst recht. Möglicherweise trugen arme Leute noch die "Bundschuhe" aus einem Lederstück, zeittypisch sind sie aber sicher nicht.
      Wegen der einfachen Herstellung mittels Stanzform werden diese Schuhe massenweise billig auf Mittelaltermärkten als "authentische" Schuhe verkauft und von Anfängern gerne genommen.
      Der Campus braucht wohl dringend eine/n Berater/in zum Thema Kleidung ... ;-)
      - Fränkin -

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    4. Die Bundschuhe sind m.E. immerhin besser als die auf den anderen Bildern auf der Fotostrecke sichtbaren modernen Turnschuhe. Besser heißt natürlich noch nicht gut.
      Ich warte aber gespannt auf die Antwort von James von den vielen Kommas (Kommata?).

      - Exilwikingerin -

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    5. Der jüngste mir bekannte Fund von einem Schuh mit so einem typischen Zuschnitt wie er auf dem Foto zu sehen ist, stammt aus Grab 80 des Gräberfeldes von Oberflacht. Datiert wird er in die Zeit um 600 (plus-minus ein paar Jahrzehnte). Also Merowingerzeit. Ich schließe mich deshalb der Meinung an, dass fürs 9. Jahrhundert dieser Schuh nicht ratsam ist.

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    6. @ Exilwikingerin
      Meine Idee bezieht sich nicht auf die Schuhe, sondern auf Frage 2 von SUCHER
      Für die Schuhe sucht er ja nicht nach einer Idee.

      LG James von ,,,,

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    7. Schade, daß Du zu den Schuhen auch nicht mehr weißt. Über neue Funderkenntnisse in diesem Bereich hätte ich mich sehr gefreut. Aber verrätst Du uns wenigstens, wofür die Stoffstücke an der Kirche da sind?

      - Exilwikingerin -

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    8. Hallo Exilwikingerin, ich muss dir leider widersprechen, dass diese Bundschuhe besser sind, als Turnschuhe. Weil bei den Bundschuhen werden viele Leute glauben, das wäre authentisch / karolingisch, während bei den Turnschuhen sofort jeder weiß, dass die zeitlich nicht passen können.
      Ich sehe da eine große Gefahr, dass sich viele Leute an dem orientieren werden, was beim Campus Galli zu sehen ist. Speziell auch LH-Einsteiger.

      Grüßle,
      Maria

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    9. moin
      was die stoffstücke an der kirche angeht kann ich weiter helfen:
      jeder der sich mit historischen mörteln ein bischen auskenn sollte wissen dass kalkmörtel während der abbindezeit feucht gehalten werden muss da sonst der mörtel verbrennt. die tücher sind angefeuchtet und dienen dem zweck den frisch auf das fundament aufgebrachten putz zu schützen.
      gruß r.frd.einh.zi. brave

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    10. Das Bild ist von diesem Sommer. Es macht deshalb eigentlich keinen Sinn, den Mörtel zwecks besserem Abbinden feucht zu halten, nachdem der Bau bereits den ganzen Winter herumgestanden ist.
      Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass man den schweren Holzaufbau auf ein noch nicht vollständig verfestigtes Fundament setzt.
      Es fällt mir aber auf, dass man die Stoffabdeckung im Vordergrund genau dort platziert hat, wo im Winter der Rost der Stahlbefestigungen herunter geronnen ist

      http://bit.ly/1HUxIzB

      Eventuell sprengt der rostende Baustahl die Fundamente und es musste erst kürzlich mit frischem Mörtel nachgebessert werden?

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    11. @Sucher: Das wäre dann ein weiteres Beispiel, wo das "wir machen es nicht historisch, sondern anders" wieder neue Probleme nach sich zieht.
      @James von den vielen Punktuationszeichen: Du scheinst es zu wissen, also erleuchte uns bitte.

      - Exilwikingerin -

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    12. @Exilwikingerin
      Die Antwort von r.frd.einh.zi. brave bezüglich der Stoffstücke ist absolut richtig. Es wurde jetzt der endgültige Verputz auf das Fundament aufgetragen.

      @Sucher
      Wie du richtig erkannt hast ( daher wohl Dein Syn. SUCHER ) stammt das Bild aus diesem Sommer. Doch die Stellen auf dem Bild, die Du als heruntergeronnen Rost der Stahlamierung ( was für ein Satz ) bezeichnest, kann kein Rost sein !!! Die Amiereisen,
      die verwendet wurden befinden sich nicht unter den senkrechten Pfosten sondern mittig in den Feldern des Fachwerkes.
      Es dürfte aber ja ein Leichtes für Dich als SUCHER sein, in den hier im Blog verlinkten Bildern dies zu überprüfen, zumal hier an anderer Stelle ausführlich über die Amierung diskutiert wurde.
      Also von wegen durch Rost gesprengte Stellen im Fundament !!!
      Durch was die ( von Eichen gefärbten ) roten Stellen entstanden sind kann Dir mit Sicherheit r.frd.einh.zi. brave eine perfektere Antwort geben als ich.
      ( Übrigens freut es mich wieder mal was von Dir zu hören brave !! lange nicht
      mehr gesehen )

      LG James von ,,,,

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    13. Die Person mit den Merowinger-Schuhen ist wahrscheinlich der neu angestellte Töpfer. Der Mann hat jedenfalls auch solche Schuhe getragen, als wir auf der Baustelle zu Besuch waren, wie ich gestern bei einem Blick in mein Bildarchiv festgestellt habe (ich wusste, dass mir das irgendwie bekannt vor kam). Die anderen Angestellten haben z.T. Freizeitschuhe getragen, allerdings ist das bei den Frauen kaum aufgefallen, weil die Kleidung das relativ gut verdeckt hat.


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    14. Die Person mit den Merowinger-Schuhen ist wahrscheinlich der neu angestellte Töpfer

      Nicht nur wahrscheinlich, sondern er ist es tatsächlich ;)

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    15. Ich dachte, der Töpfer hat eine Archäologenausbildung und ist aufs Mittelalter spezialisiert? Living-History-Erfahrung hat er angeblich auch. Ein bisschen mehr Gespür kann man sich in dem Fall eigentlich schon erwarten. Sehr bedauerlich, dass bei diesem Projekt alle irgendwie ähnlich ticken.
      Euer Timo

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    16. Dieses "es wird schon keiner merken" zieht sich in der Tat wie ein roter Faden durch das ganze Projekt.
      Ich kann andererseits durchaus nachvollziehen, dass der Töpfer sich die passenden Wendeschuhe nicht selbst kaufen möchte. Schlussendlich ist und bleibt die Ausstattung Sache des Campus Galli bzw. der Geschäftsleitung.

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    17. @James Ich weiß nicht, wieso du meinst hier so auftrumpfen zu müssen und mit Rufzeichen um dich wirfst. Die "gesprengten Fundamente" waren schließlich eindeutig als Frage formuliert, nicht als Feststellung.
      Und klar läuft an der Außenseite Rost herunter, eventuell vermischt mit Spuren von Sägespänen aus den Löchern der Pfosten. Die mittige Platzierung der unhistorischen Befestigungseisen hat damit überhaupt nichts zu tun. Der an der Außenseite hinuntergespülte Rost entsteht dort, wo der Baustahl von der Mauer in das Holz übergeht bzw. mit Luft und Feuchtigkeit in Kontakt kommt.
      Bevor du meine Sätze kritisierst, solltest du vielleicht vor deiner eigenen Tür kehren und an deiner Ortographie feilen. Von wegen "Amierung" ....

      @Hiltibold Es hieß doch, der Töpfer wird auch ein bisschen den Berater für Living History spielen. Da müsste er ja eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen. Die Geschäftsleitung sollte ihm deshalb dringend Wendeschuhe spendieren ;-)

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    18. zu Sucher ein wenige Worte, wer Rost sehen will, sieht ihn, wer nicht verstehen kann, ist einfach so, man muss einfach hinnehmen, Gewitter gehen auch vorbei

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    19. @Sucher:
      Das CG Fandom weiß offensichtlich selbst nicht so genau, was da raus sickert, sonst würden es nicht eine Erklärung schuldig bleiben, trotz höflicher Bitte von Exilwikingerin .....
      QX

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    20. auch in diesem fall kann ich noch mal weiter helfen: die verfärbungen an den fundamenten unterhalb der pfosten ist gerbsäurebrühe von der eiche die aus den angebohrten zapfenlöchern rausläuft. entsteht dadurch das regenwasser in die zapfenlöcher läuft an viel eich vorbei muss und dann durch löcher die in den lochgrund gebohrt sind wieder raus läuft.
      wers nicht glauben will legt einfach ein stück frische eiche in wasser.
      gruß r.frd.einh.zi. brave

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    21. Hiltibold, die haben scheinbar für alle möglichen Anschaffungen Geld (bei den Millionenförderungen kein Wunder), aber den Kauf von historisch korrekten Schuhen für die Angestellten schiebt man hinaus. Dabei könnte man für 2000 Euro locker das Stammpersonal, das nicht am Bau arbeitet, mit günstigen Wendeschuhen ausstatten. Die würden dann zwar von einem Auftragsfertiger in Indien oder so hergestellt sein, aber sind immerhin Handarbeit und besser als die Sneakers und Turnschuhe, die man zurzeit trägt.

      Den Töpfer ein bisschen als Berater für Living History ins Spiel zu bringen war doch wieder einmal reine Taktik. Man konnte schon vor Projektstart gut beobachten, dass man die Kompetenz einzelner Angestellter in den Medien extra herausgestrichen hat um auf seriös und anspruchsvoll zu machen. Das Paradebeispiel ist Sturm, den sie als Experten vorgeschoben haben. Sobald man aber die Förderungen unter Dach und Fach hatte und er deshalb nicht mehr gebraucht wurde, hat man ihn aufs Abstellgleis geschoben und nicht mal seine E-Mails beantwortet. Schäbiger geht es kaum noch, und die Verantwortlichen von damals sitzen nach wie vor im Campus Galli-Verein. Wenn man Sturms Stellungnahme von damals durchliest, wird man feststellen, dass einige zentraleProbleme bis heute unbehoben sind. https://docs.google.com/file/d/0B_WFuuxB5nojOU81aWFtNHJpMFE/edit?pli=1

      Kelte auf Wanderschaft

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    22. Der normalerweise gutinformierte Bodenseenotizen-Blogger hat einen Eintrag über die Holzkirche gepostet:
      https://bodenseenotizen.wordpress.com/2015/07/26/campus-galli-holzkirche-im-juli-2015/
      Hier meint er, daß die Säcke nur zum Trocknen auf dem Fundament hingen und daß besagtes Fundament unter Zuhilfenahme von Ziegelmehl verputzt wurde.

      - Exilwikingerin -

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    23. @Kelte auf Wanderschaft: Ich darf wohl verraten, dass mittlerweile jemand vom Campus Galli daran arbeitet, zumindest ein paar Angestellte mit wendegenähten Schuhen auszustatten.
      Es ist aber richtig, dass zwischen Außendarstellung und Realität eine ansehnliche Lücke klafft - trotz kleiner Verbesserungen.

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  24. Der Campus Galli würde Thema zahlreicher Diplomarbeiten werden, verkündete Bert M. Geurten vor Jahren, als er versuchte das Projekt der Öffentlichkeit um jeden Preis schmackhaft zu machen. Lang hat es gedauert, doch nun ist es endlich soweit: Eine Studentin recherchiert ein bisschen auf dem Campus Galli für ihre Master-Thesis. Bezeichnenderweise geht es darin allerdings nicht primär um Geschichte oder Experimentalarchäologie, sondern vielmehr um sogenannte "Umweltbildung" und "pädagogische Konzepte", wie der Südkurier, Medienpartner des Campus Galli, vermeldet: Klick mich

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    1. Welche pädagogischen Konzepte sollen da bitte "erforscht" werden???
      Für mich liest sich der ganze Artikel so, als ob die junge Dame einen unterhaltsamen Mittelalterurlaub macht und dann daraus einen Unterpunkt für ihre Masterarbeit bastelt. Es sei ihr von ganzem Herzen vergönnt, aber das als "Forschung" zu bezeichnen, erscheint mir sehr weit hergeholt. Hier übertreibt der Pressepartner Südkurier wieder einmal maßlos!

      Grüßle,
      Maria

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    2. Ach du je, wie naiv das Mädel ist ... Maria, ich frag mich auch, welches pädagogisches Konzept sie bloß meint? Da wären ordentliche Ferienspiele oder Programme vom NABU etc. vermutlich ein besseres Objekt der For... äh... was eigentlich?
      Forschung sieht tatsächlich anders aus. Und Wollverarbeitung kann sie in jedem besseren Freilichtmuseum oder bei Handspinnerinnen lernen, die es bestimmt auch in ihrer Nähe gibt.
      - Fränkin -

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    3. Unmweltbildung = akademisch-didaktischer Zweig des Ökologismus und verfolgt u.a. die Indoktrinierung des Menschen bereits im Vorschulalter.
      Was hat das mit einer schnuckeligen Mittelalterbaustelle zu tun?

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  25. Die Lokalpresse gibt bekannt: Campus Galli - Umsatz auf Klosterstadt-Baustelle liegt derzeit über Planansatz: Südkurier, Schwäbische Zeitung

    Warum man lediglich den mehr oder weniger belanglosen Umsatz nennt und nicht den deutlich aussagekräftigeren Gewinn/Verlust, konnte ich bedauerlicherweise nicht herausfinden. Getrost kann man aber davon ausgehen, dass diese Rosinenpickereri kein Zufall ist, sondern eher darauf abzielt, zur Halbzeit bei den Geldgebern für gute Stimmung zu sorgen. Die 300 000 Euro direkte Förderung, die alleine für die Saison 2015 vorgesehen sind, wurden bereits jetzt größtenteils aufgebraucht.

    Dass der Geschäftsführer zwar den Bau einer Hüle erwähnt, aber mit keiner Silbe erläutert, wie genau man dabei vorgegangen ist, verwundert nicht. Wir erinnern uns nämlich an sein Rundschreiben aus dem vergangenen Januar, das an den Freundeskreis des Campus Galli adressiert war. Darin heißt es:

    Auch die Anlage einer Hüle, also eine Art Weiher, die für die aktuelle Saisonpause geplant war, werden wir in diesem Winter nicht mehr beginnen können. Das Antragsverfahren zieht sich hin, und der Boden ist ohnehin nicht gefroren, weshalb Baggerarbeiten sehr schwierig wären. Diese Hüle wollen wir mit modernen Mitteln ausheben, es ist letztlich eine Infrastrukturmaßnahme die uns Oberflächenwasser bescheren soll.

    Die hier dargebotene Begründung ist natürlich ebenso fadenscheinig wie absurd. Auch im Mittelalter musste die Infrastruktur, dazu gehört unzweifelhaft auch das Anlegen von Wasserspeichern, ohne schweres Gerät aufgebaut werden. Oder hat man das Motto "Bauen wie im Mittelalter" vergessen?

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    1. Ob die den Campus Galli mit einem hippen IT-Unternehmen verwechseln, dem man selbst bei leicht positiver Umsatzentwicklung sofort Millionen an Risikokapital hinterher wirft?
      ;-)
      Lg,
      Erwin

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    2. Hallo Hiltibold! Woher hast Du die Info über die in dieser Saison bereits verbrauchten, öffentlichen Mittel bei CG? Gibt es darüber eventuell einen Beitrag der Hofberichterstattung?
      Ein Bürger

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    3. Ja, in dem oben verlinkten Beitrag vom Südkurier heißt es:

      Patricia Hutla (FW) fragte, ob der anvisierte Pro-Kopf-Umsatz von 14 Euro erreichte werden kann, obwohl es noch keine neue, vergrößerte Küche gibt und wie viel von dem städtischen Zuschuss über 300 000 Euro für die laufende Saison schon abgerufen wurde. Napierala entgegnete, dass der Umsatz erreicht werden könne und dass ein Großteil der 300 000 Euro schon abgerufen worden sei.

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  26. Hallo zusammen!

    Nach der Eröffnung vor drei Jahren habe ich mir diesen Sommer den Campus Galli nochmal angesehen. Einige Dinge sind besser geworden, z.B. die Kleidung, die bei mehreren Angestellten endlich auch ein wenig farbig ist, was sicher mit der Färberei zusammenhängt, die man seit diesem Jahr betreibt. Die Färberin wusste auch, was sie tut und erschien mir kompetent (hat uns einiges über Färberpflanzen erzählt). Die Schuhe sind leider nach wie vor modern, auch bei den Handwerkern, die keine Sicherheitsschuhe tragen müssen. Was ich aber viel störender fand waren die vielen Handwerker auf der Walz, die in ihren neuzeitlichen Kluft gearbeitet haben. Das hat das Gesamtbild schon gestört. Es hat auch jemand herumgewerkelt, der ganz normale Arbeitsklamotten trug, also T-Shirt usw. Aber das war angeblich nur eine Ausnahme. Na ja.

    Dass noch immer keine dorfähnliche oder klösterliche Struktur zu erkennen ist, hat mich nicht überrascht oder gar enttäuscht. Ich kannte ja die Berichte aus diesem Blog. Kein einziges Wohnhaus hat man bisher gebaut, keine Kirche, keine Scheune, kein Speicher, nichts. Nur ein paar Handwerkerhütten, die oft nicht mal Seitenwände haben und eigentlich nicht mehr als Unterstände sind. Hätte man das im Mittelalter so gebaut, dann hätte jedes Handwerk in der kalten Jahreszeit komplett ruhen müssen. Ich fürchte, man hat sich hier zu sehr von alten Handschriften leiten lassen, bei denen einzelne Wände von den gezeigten Gebäuden aus künstlerischen Gründen weggelassen wurden (damit der Betrachter die Vorgänge im Hausinneren sieht). Besonders der für den Campus Galli bestimmt wichtige Utrechter Psalter aus dem 9. Jh. enthält gleich mehrere Beispiele solcher unrealistischen Darstellungen.

    Die 18 Euro Eintritt für 2 Personen haben sich eigentlich nicht gelohnt, wenn ich das Angebot mit anderen Freilichtmuseen vergleiche. Aber wir waren einfach neugierig. Ich hoffe, in den kommenden 3 Jahren geht das Bauen schneller voran, als in den letzten 3 Jahren. Von daher mein Rat an Leute die mit bloßen Handwerksvorführungen nicht zufriedenzustellen sind: Abwarten.

    (°-°) Gwenevere (^-^)

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  27. Ein Fundstück
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Campus-Galli-laedt-zum-Sommerfest-ein-_arid,10277908_toid,494.html

    "Das Team des Campus Galli veranstaltet am Sonntag dem 9. August ein großes Sommerfest "
    "Für Verpflegung sorgen neben dem Campus-Galli-Team mit Klosterfladen und -wurst verschiedene Verpflegungsstände. Unter anderem gibt es frischgebackenes Holzofenbrot oder Ziegengeschnetzeltes mit Tzatziki sowie verschiedene Wildspezialitäten"
    "Für die musikalische Unterhaltung auf dem Marktplatz sorgen die Spielleute G’hörsturz "
    "Die Gruppe „Schnarrensack“ aus Wendlingen ist bei dem Fest wieder zu Gast: Ihre Musik ist an das 12. bis 18. Jahrhundert angelehnt."
    "Die Hexe Raija bietet Lehrreiches und Amüsantes aus ihrer Hexenapotheke, erzählt aus ihrem etwas anderen Krankenhaus oder verrät Rezepte aus der Hexenküche."

    Der reinste Vergnügungspark, dass denen das nicht längst selbst peinlich ist! :-D
    QX

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    1. Tzatziki.... also eine typische Mahlzeit des frühmittelalterlichen Westeuropas. Auch die Gruppe „Schnarrensack“ passt zeitlich perfekt ins 9. Jahrhundert. Und die Hexe könnten man bei Gelegenheit gleich einmal fragen, ob sie nicht die Roten Zahlen der Bilanz wegzaubern möchte, hihi
      ;-)

      Grüßle,
      Maria

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    2. Bei diesem Vergnügungspark wurde nach meiner Meinung von Anfang an gelogen und betrogen, dass sich die Balken gebogen haben. Mittlerweile ist das ja ganz offensichtlich und immer mehr "Zugeständnisse" sind auch beim besten Willen nicht mehr wegzuleugnen. Dass diese Balken nicht gebrochen sind, verdanken sie nur der absoluten Ignoranz der Gemeinderäte. Einigen von denen muss ja schon das Genick wehtun vom "Abnicken" - oder gar vom unterwürfigen Kriechen?
      Als Fazit kann festgehalten werden, dass CG alles andere als ein kulturhistorisches Projekt darstellt. Ein drittklassiger Freizeitpark - mehr nicht!
      Ein Bürger

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    3. "Ein drittklassiger Freizeitpark" diese Bezeichnung bringts auf den Punkt wie man beim Sommerfest deutlich sehen konnte. Der Campus Galli ist nichts anderes als ein schlechter Abklatsch vom Freilichtmuseum in Neuhausen und einem mittelalterlichen Markt.
      Die rückläufigen Besucherzahlen beim 2ten Sommerfest erklären sich von selbst !
      nach so viel Werbung sollte doch eine Steigerung der Besucherzahlen selbstverständlich sein.
      Auffallend ist auch, dass sich die Provinzpolitiker, Bürgermeister und Stadträte bei diesen Aktionen und Presseberichten plötzlich nicht mehr in den Vordergrund stellen, ein Schelm wer böses dabei denkt !
      der letzte Krieger

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  28. Sieh einer an, beim Campus Galli wird "HAUPTSÄCHLICH ohne Maschinen und ohne Strom" gebaut.
    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/st-georgen/Auf-den-Spuren-des-Mittelalters;art410944,8048738
    Hat sich unsere Presse da nur vertippt oder nimmt man es neuerdings mit der Wahrheit etwas genauer?
    Interessant finde ich auch, was rechts oben und unten neben dem Artikel in kleiner, unscheinbarer grauer Schrift steht: "Anzeige". Von wem in Auftrag gegeben und bezahlt? Viele Möglichkeiten gibt es da nicht!
    Grüße,
    Mr.Frog aus Meßkirch

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    1. @Mr. Frog aus Meßkirch,
      "Anzeige" steht fast bei jedem Artikel mit bei den Du auf der Webseite des Südkurier öffnest.
      Was es damit auf sich hat ? Keine Ahnung. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß es
      sich dabei um kostenpflichtige Berichte handelt.
      mfg Johann

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    2. Der Südkurier ist Medienpartner des Campus Galli und übernimmt quasi die PR: Klick mich
      Schwer zu sagen, ob bzw. inwieweit der Südkurier bzw. dessen Besitzer davon profitiert, da die Modalitäten der Vereinbarung (wie bei diesem Projekt üblich) unter Verschluss gehalten werden.

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  29. Ein neuer TV-Bericht von einem teilzeitbeschäftigten Schmied der Klosterstadt http://bit.ly/1gHs7Bd
    Euer Timo

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  30. Die Schwäbische Zeitung berichtet von den Schwierigkeiten, die Behinderte bei der Arbeitssuche haben: Klick mich

    Den Campus Galli schließt in diesem Zusammenhang ein Mann für seine Ehefrau mit Asperger Syndrom als Arbeitgeber aus, weil:

    „Dort gibt es jemanden, der Frauen angrapscht. Da kann sie sich nicht wehren. Das will ich nicht“, sagt der 50-Jährige.

    Wtf?!

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    1. endlich ist die darstellung mittelalterlichen (und neuzeitigen!) klosterlebens authentisch! :-)) chris

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    2. Vielleicht sollte man den Campus Galli in "Neverland Ranch" umbenennen ^^

      Aber mal im Ernst, dem Geschäft tun solche in den Raum gestellten Anschuldigungen bestimmt nicht gut. Eine Stellungnahme des Betriebsleiters ist jetzt dringend angeraten.

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  31. Bildergalerie vom Sommerfest des Campus Galli (Schwäbische Zeitung): Klick mich

    Scheinbar war der Fotograf bemüht, weniger attraktive Motive eher zu vermeiden. Es waren, wie mir eine Leserin mitteilte, nämlich auch wieder Leute in Mittelaltermrkt-Aufmachung auf dem Gelände unterwegs - so wie es von den Veranstaltern ja auch ausdrücklich gewünscht wurde,

    Bericht vom Sommerfest (Schwäbische Zeitung): Klick mich

    200 Besucher weniger als beim vorjährigen Sommerfest. Woran das Wetter und zu viele Wespen die Schuld tragen - wie wenig subtil insinuiert wird.

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    1. Ein weiterer PR-Bericht über das Sommerfest (Südkurier): Klick mich

      ...inklusive nicht ausschließlich schmeichelhafter Bilder: Klick mich

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    2. An der Holzkirche sehe ich keinen Baufortschritt. Die zwei Kinder scheinen von dem Klosterfladen und der Klosterwurst nicht sehr begeistert zu sein. Einige Personen scheinen etwas besser gewandet zu sein als letztes Jahr. Die Journalisten sollte man mal in einen richtigen Fotokurs schicken, damit sie lernen, Bildmotiv und -ausschnitt besser zu bestimmen. Es sind wenige Handwerker zu sehen, vermutlich sollten eher die Besucher abgebildet werden. Wo sind Schmied, Drechsler, Töpfer? Aber es sieht so aus, als ob die Dame im ungegürteten Hemd noch dabei ist.

      - Exilwikingerin -

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    3. Ja, das ist tatsächlich die Arbeitsanleiterin vom Verein Werkstättle, die wie gehabt mit schlechtem Beispiel vorangeht: Bild

      Aber aufpassen, bloß nicht darüber spekulieren, warum sie ihre Tunika nicht gürtet. Sonst bekomme ich gleich wieder eine böse E-Mail...

      Hier noch ein Link zur gesamten Bildergalerie des Südkuriers: Klick mich

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    4. Nachtrag:
      Auf der Homepage des Campus Galli findet sich mittlerweile ein Bericht vom Sommerfest. Dort wird die Besucherzahl nun wundersamerweise mit ca 167 Besuchern mehr als im Vorjahr angegeben (also 2667 gegenüber 2500) - wobei allerdings nie exakte Besucherzahlen des vorjährigen Sommerfestes bekanntgegeben wurden: Klick mich

      Man beachte die gezielte Auswahl der Bilder. Im Gegensatz zu den ohnehin schon recht wohlmeinenden Zeitungsberichten werden hier die billigen Imbissbuden und der Mittelaltermarkt-Charakter der Veranstaltung komplett ausgeblendet. "Tarnen und Täuschen" ist die Devise.

      Eventuell nach einer Intervention seitens des Campus Galli macht auch die Schwäbische Zeitung in einem eigenen Beitrag auf das etwas höhere Besucheraufkommen aufmerksam. Die ursprüngliche, angeblich falsche Zahl von 2300 soll auf dem Mist von Bert. M. Geurtens "besserer Hälfte", Verena Scondo, gewachsen sein. Wieso es aber der guten Frau nicht sehr lange vor 18:00 Uhr - dem offiziellen Ende des Festes - unmöglich gewesen sein soll, trotz elektronischer Kasse die halbwegs exakten Besucherzahlen zu nennen, bleibt rätselhaft. Dass kurz vor dem Herunterlassen des Rollbalkens noch rund 360 zahlende Besucher kamen, erscheint im Übrigen merkwürdig: Klick mich

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    5. Das Chaos und Durcheinander um die angeblichen Besucherzahlen hat beim Campus Galli Tradition.
      QX

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    6. Auch auf der Bildergalerie des CG kein Töpfer, kein Korbflechter, kein Drechsler. Wo sind die? Machen die am Sommerfest keine Handwerksdemo?

      Die Besucherzahlen sollte man bei den handelsüblichen numerierten Tickets recht zuverlässig ermitteln können. Textaufgabe ca. 3 Klasse Grundschule: Am Morgen hat Verena das Ticket mit der Nummer a auf der Rolle mit den Erwachsenentickets und das Ticket mit der Nummer b auf der Rolle mit den Kindertickets. Am Abend hat das aktuelle Erwachsenenticket die Nummer c und das aktuelle Kinderticket die Nummer d. Wie viele Tickets von jeder Sorte hat Verena an diesem Tag verkauft?

      - Exikwikingerin -

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    7. Aua, das tut nur noch weh. Diese Hexe! Die Musikgruppe! Und diese moderne Kinderbelustigung ... mannomann, wie tief sinken die noch?
      - Fränkin -

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    8. @ Exilwikingerin
      Die fehlenden Bilder vom Drechsler usw findest Du auf der oben von Hiltibold velinkten Bildergalerie
      des Südkurier.
      viel Spaß beim Stöbern
      Johann

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    9. Exilwikingerin, ich sage dir, warum bei der Kirche nichts weitergeht. Die fix angestellten Handwerker werden immer wieder für andere Arbeiten abgezogen, die Hilfskräfte kommen und gehen wie es ihnen passt und sind unwillig wenn sie vom Arbeitsamt zum Campus Galli geschickt worden sind. Die Entscheider können sich oft erst nach langem Hin und Her und Diskussionen mit den Behörden wirklich für etwas entscheiden. So etwas wie einen straffen Arbeitsplan mit vernünftigen Zeitvorgaben gibt es nicht, jeder macht fast wie er will. Viele Helfer kann man außerdem alleine nichts Anspruchsvolles machen lassen, die müssen sogar für einfache Aufgaben angelernt werden. Auch das kostet die Angestellten Zeit, die sie nicht für den Kirchenbau nutzen können. Und wenn die Helfer dann endlich angelernt sind, gehen sie auch schon wieder (das ist wie früher bei der Bundeswehr und den Grundwehrdienstleistenden). Überall fehlt es hinten und vorne an Profis mit denen man ordentlich vorausplanen kann. Irgendwelche Hiwis sind kein Ersatz. Das war alles schon unter dem Geurten ein großes Problem und der neue hat auch kein Geld und Durchsetzungsvermögen um was zu ändern. Da kann einer sogar mit Alkoholfahne morgens zur Arbeit antreten oder am Abend mit glasigem Blick nachhause gehen ohne das jemand etwas sagt. So kann man keinen Betrieb führen.

      User_814

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    10. mal nur eine freundliche Anmerkung, an der Kirche selbst kann man nichts sehen, wer vor Ort sich auf den Abbundplatz begibt, sieht schon den Fortschritt, manchmal reichen Bilder eben nicht

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    11. @Joachim Dorn: Die Kirche sollte - selbst bei mittelalterlicher Arbeitsgeschwindigkeit - längst fertig sein. Ob nun am Abbundplatz an Teilen des Dachs etc. gearbeitet wird, ist daher nicht wirklich von Belang.
      Hannes Napierala ist sich der Problematik bewusst, sonst würde er nicht gerne deutlich mehr Handwerker einstellen, wie er erst kürzlich hat verlauten lassen.

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    12. @Joachim: Aus finanziellen, zeitlichen und geographischen Gründen kann sich leider nicht jeder vor Ort auf den Abbundplatz begeben. Hier sollte der CG der Fortschritt detailliert, z.B. im Blog, dokumentieren.
      @Johann: Du hast recht, beim Südkurier ist ein Drechsler zu sehen (allerdings nicht der mit den Dreadlocks, der auf den früheren Fotos zu sehen war). Korbflechter und Töpfer sehe ich auch beim Südkurier nicht.

      - Exilwikingerin -

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    13. @Exilwikingerin:
      Bild Nr: 8 zeigt den Drechsler Herr Lässig. er ist es.
      Bild Nr: 3 beim Korbmacher, wie Du ja sicher mitbekommen hast war der Korbmacher längere Zeit krankgeschrieben und macht zur Zeit seine Wiedereingliederungsphase durch. D.h. er arbeitet z.Z.
      maximal 2 Stunden pro Tag. In der restlichen Zeit ist die Werkstätte mit einer ebenso kompetenten Korbmacherin besetzt.
      Bild Nr: 4 bem Töpfer, auf dem Bild sieht man leider den Töpfer selber nicht, sondern nur seine Gehilfin. Er war aber da und hat auch getöpfert.
      Ich war selber da und habe ihm zugesehen. Ebenso beim Drechsler.

      Johann

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    14. Frau Antonia G., die Arbeitsanleiterin, ist nicht die Einzige, die dort im Schlabberlook rumläuft. Sie findet schon einige Nachahmer.

      Dass Personen mit gesundheitlichen Problemen eingestellt werden, macht sich in der Presse sicher gut, aber die dadurch vorprogrammierten Ausfälle tragen ja wohl kaum zu einem zügigen Baufortschritt bei! Geurtens hirnrissige Idee, sich einfach über die Arbeitsagentur mit Ein-Euro-Jobbern einzudecken ist gescheitert. User_814 liegt richtig: Nur mit einer starken Kerntruppe aus gut ausgebildeten, gesunden Fachkräften lässt sich so ein Projekt vernünftig stemmen. Ich bin schon neugierig, wo Napierala das Geld für diese zusätzlichen Leute hernehmen will, denn Großsponsor hat man selbst nach dreijähriger Suche keinen gefunden. Nach deren eigenen Schätzungen soll der Campus Galli erst 2018 aus der Verlustzone herauskommen. Vorausgesetzt die Personalkosten steigen nicht, denn in dem Fall wird daraus nichts und die Stadt muss weiter Geld zuschießen. Rosige Aussichten....

      Grüßle,
      Maria

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    15. Die fortgesetzte Verweigerungshaltung der Arbeitsanleiterin vom Werkstättle ist besonders unverständlich, wenn man weiß, dass es erst im Februar diesen Jahres eine Einschulung gab, die "der Verbesserung der Ausstattung der Mitarbeiter und einem besseren Verständnis der Herkunft und Bedeutung der getragenen Kleidung" dienen sollte: Klick mich
      Da der Campus Galli aus finanziellen Gründen auf die Mitwirkung von Dritten, wie dem Verein Werkstättle, dringend angewiesen ist, kann man sich ausmalen, dass schon mal ein Auge zugedrückt wird und man den Leuten ihren Willen lässt...

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    16. Guten Morgen zusammen! Ich habe es hier im Blog schon einmal geschrieben, nachdem ich den Report im Fernsehen über Guedelon gesehen hatte. Der ganz große Unterschied von Guedelon und dem CG liegt m. E. in der Zusammensetzung und Einsatz des Personals. In Guedelon sind es wirkliche Fachkräfte, im CG ... bekannt. Und genau aus diesem (und zweifelsohne aus weiteren) Grund läuft im CG - außer faulen Kompromissen - nicht viel bis gar nichts.
      Geurtens Schnapsidee, die undifferenziert vom Meßkircher Schultheiss und dem Gemeinderat übernomen wurde, hat außer dem weitestgehend nutzlosen Einatz von öffentlichen Mitteln in Millionenhöhe nichts, aber auch gar nichts gebracht. Ein von Beginn an planloses Vorgehen, gepaart mit Augenwischerei, Lug und Trug an der behaupteten "Grundidee" - das Ergebnis kann mittlerweile ein jeder sehen.
      Nach dem Motto: Egal was es kostet und wie lange es dauert - Augen zu, es wird durchgezogen, steht zu befürchten, dass dieses in seinem Kern bereits gescheiterte "Projekt" weiterhin unberechtigt, unverhältnismäßig hohe Mittel verschlingen wird. Mittel, die die Stadt Meßkirch ja gar nicht hat und die einer wirklichen Daseinsvorsorge der Gemeinde fehlen. Daran kann auch eine fortgesetzte Schönfärberei nichts ändern!
      Ein Bürger

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    17. Im kommenden Jahr wissen wir mehr. Sollte sich bei den Besucherzahlen die Steigerungsrate im Vergleich zu dieser Saison nicht massiv erhöht haben, dann ist es nahezu unmöglich, dass man bis 2018 noch die geplanten 100.000 Besucher erreichen wird können, die nötig sind, um endlich kostendeckend zu arbeiten.

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    18. Spricht man mit erfahrenen Touristikern aus der Gegend, dann sagen die einem, dass beim Campus Galli in seiner jetzigen Form die Decke zwischen 60.000 und 70.000 Besuchern pro Jahr erreicht ist.
      Die hauseigenen Prognosen sollen nicht objektiv sein und würden das überregionale Interesse überbewerten, wodurch es zu höheren, aber leider unrealistischen Zahlen kommt. Vom prophezeiten exponentiellem Wachstum kann bisher keine Rede sein, wenn die Steigerung von der 2. zur 3. Saison (10.000-15.000 Besucher mehr) ähnlich groß oder sogar geringer ausfällt, wie von der 1. zur 2. Saison (20.000 Besucher mehr). Ich glaube deshalb nicht, dass es nach 2018 ohne Finanzhilfen und Umstrukturierungen mit der Klosterstadt weitergehen kann.
      Euer Timo

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    19. Für eine mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbare Touristenattraktion wären 60.000 - 70.000 durchaus eine gute Zahl. Aber auch die werden kaum erreicht werden, wenn es nicht bald mehr zu sehen gibt. Wenn die Holzkirche mal fertig sein sollte und ein paar andere Gebäude im Bau sein sollten, kann das durchaus was werden. Dann sollte der CG aber auch über einen eigenen Shuttlebus nachdenken, um besagte Besucher vom nächsten Bahnhof aus Gelände zu bringen.
      Eigentlich sollten die Holzkirche schon fertig und die Scheune im Bau sein, und beides ist nicht der Fall. Der Glockenguß ist eine gute Idee, und auch sonst scheint die Ära Napierala mehr Anregungen zu bringen, aber wenn das Kerngeschäft, also der Bau, nicht vorankommt, nützen Glockenguß, Kohlemeiler und Rennofen auch nichts.

      - Exilwikingerin -

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    20. mal wie immer nur ein Denkanstoß, wenn jemand eine Prognose abgibt, ist am Ende nur ein Frage passt sie oder nicht. Da es nun scheint, man achte auf den Konjunktiv, dass für 2015 die avisierte Zahl erreicht wird, ist eine Beurteilung über 2018 doch auch am Ende des Jahres möglich. Oder bin ich hinterher??

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    21. @ Joachim Dorn: Ich möchte hier kurz meine Überlegung dazu erläutern, die sich mit der von Timo decken dürfte.

      Wenn man von ca 37000 Besuchern im Jahr 2014 auf prognostizierte 100.000 Besucher im Jahr 2018 kommen möchte, dann setzt dies einen mittleren Zuwachs pro Jahr von 15750 Besuchern voraus. Diesen Wert wird man - selbst wenn die Prognosen leicht übertroffen werden - 2015 nicht erreichen. Realistisch ist vielmehr ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 8000-10000 Besuchern, da man laut Aussage von Hannes Napierala bisher lediglich knapp über dem Soll liegt.

      Bleibt also nur eine exponentielle Wachstumskurve als Hoffnungsfaktor übrig, aber auch damit sieht es bisher schlecht aus, da der Zuwachs von 2013/2014 mit mit 24000 zusätzlichen Besuchern weit höher ausfiel, als die rund 8000-10000, die man für 2014/2015 erwarten kann (selbst wenn man die beiden Fehlmonate 2013 einkalkulieren würde, wäre der Unterschied noch enorm).

      Sollte der Zuwachs auch in der Saison 2016 nicht überproportional stark ausfallen - und ich sehe nichts, was dazu führen könnte - dann ist kaum davon auszugehen, dass man bis 2018 die 100.000er Marke knacken und schwarze Zahlen wird schreiben können.

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    22. Hallo Hiltibold, bei Zahlen bin ich gerne dabei, und halte es als BWLer erst mal mit den Jahren.
      Geplant sind für das Jahr 2015 45.000 Besucher, bis zum 10.08.2015 sind lt. vorhandenen Informationen (aus Presse und Facebook) 26.466 Besucher registriert. Auch nach Pressemitteilungen liegt die momentane Steigerungsrate über den avisierten 25%. Nimmt man nun die Vorjahres für die Monate September, Oktober und zwei Tage November als Referenz, die ist Zahl 11.391, rechnet 25% dazu, kommt man auf 14.238. Addiert man die beiden Zahlen ist man bei 40.704. Das bedeutet, um das prognostizierte Ziel zu erreichen, muss man in der Zeit vom 11.08. bis 31.08.2015 eine Besucherzahl von 4.296 erreichen. Betrachtet man den Vorjahresmonat August mit 9.216 Besuchern dann ist da sicher möglich.

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    23. Natürlich werden sie die prognostizierten 45000 Besucher in diesem Jahr erreichen - vielleicht sogar etwas mehr - keine Frage. Das Problem ist jedoch, dass dieses Ziel bzw. dieses jährliche Wachstum viel zu niedrig angesetzt wurde, um bis 2018 auf 100000 Besucher zu kommen. Offenbar geht man daher für die Zukunft nicht von einem gleichmäßigen, sondern von einem sprunghaften Wachstum aus - was allerdings die bisherigen Wachstumsraten (s.o.) - die sogar rückläufig sind - überhaupt nicht stützen. Daher auch die Aussage, dass spätestens am Ende der Saison 2016 die Stunde der Wahrheit schlägt. Bleibt es bei einem jährlichen Zuwachs von 8000-10000 Besucher, dann wird man die für 2018 prognostizierten 100000 Besucher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht erreichen können. Wer dann aber noch weiter Steuergeld zuschießt, der macht das mit dem insgeheimen Vorsatz, den Campus Galli auch nach 2018 künstlich am Leben zu erhalten.

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    24. Guten Morgen Hiltibold!
      Natürlich, davon bin ich ebenfalls überzeugt. Das "Projekt CG" wird nach meiner Meinung auf unbestimmte Zeit künstlich aufrechterhalten werden. Jedenfalls so lange, als es die globale und in deren Folge die natioale Finanzlage zulässt. Wenn die jüngsten Entwicklungen (z. B. Kosten für Asylforderer) anhalten, müssen die Mittel wohl bald "umgeschichtet" werden. Dies wird dann zum Ende des CG führen. Die "(Nicht)macher" des CG werden dann lauthals verkünden, dass das Ende allein auf unvorhersehbare, übergeordnete Abläufe zurückzuführen ist. Ich bin mir auch sicher, dass in diesem Fall bereits ausgearbeitete Pläne in den Schubladen liegen, die eine lukrative, anderweitige Beschäftigung gewisser Personen vorsieht. Wie so etwas geht, kann man fast täglich in der sog. großen Politik, respektive Wirtschaft sehen.
      Ein Bürger

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    25. Insgesamt angegebene Besucherzahlen sagen nicht viel aus. Hier braucht man eine bessere Statistik. Dies ließe sich evtl. über Fragebögen erreichen. Man könnte auch stichprobenartig Besucher an der Kasse fragen.
      Wie viele (absolut oder prozentuell) Erstbesucher?
      Und wie viele sind schon mal dagewesen?
      M.E. muß man die Erstbesucher und die Wiederholer getrennt betrachten.

      Die Zahl der Erstbesucher kann man nur begrenzt steigern. Es gibt nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Außerdem ist der CG mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen, d.h. wer kein Auto hat (z.B. Schüler, auch viele Studenten und viele Rentner), fällt als Besucher aus. Zur Steigerung der Erstbesucher wäre, wie ich bereits mehrfach gesagt habe, eine bessere Verkehrsanbindung eine schnelle Möglichkeit. Aber auch dann ist irgendwann die Grenze erreicht.

      Dann muß man für die, die schon mal da waren, Anreize schaffen, damit sie wiederkommen. D.h. es muß wirklich Neues zu sehen geben. Da ist es mit ein paar mehr behauenen Balken auf dem Abbindplatz nicht getan. Ein neues Gebäude pro Jahr müßte schon sein. Das wäre auch zu schaffen, schließlich wurden im Mittelalter Häuser auch recht schnell errichtet, gerade Holzkonstruktionen. D.h. es müßten _jetzt_ schon mehrere neue Gebäude geplant werden und vor allem auch die Baugenehmigungen eingereicht werden.

      Die Siedlung die sich am Ort der heute heute als "Museumsdorf Düppel" bekannten Siedlung befand, wurde abgebaut, als die Bewohner woanders hinzogen. Ein Holzgebäude ist keine Immobilie, sondern eine "Mobilie".
      Man kann auch mal im Internet nach "Amish Barn Raising" suchen, da sieht man, wie schnell eine Scheune gebaut werden kann, wenn man genügend williges und fähiges Personal hat.

      - Exilwikingerin -

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    26. Tja, liebe Exilwikingerin, "williges und fähiges Personal". Genau daran scheitert es. Man muss nicht nur willig sein - man sollte auch können. Und da sind unüberwindliche Defizite offensichtlich. Und wie heisst es doch so schön: Der Fisch stinkt vom Kopf her...
      Ein Bürger

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    27. Es gab eine Internetumfrage bezüglich der Besucherzufriedenheit. Deren Aussagekraft ist allerdings nicht sehr groß, da hier der Manipulation Tür und Tor geöffnet waren. Jeder konnte abstimmen, so oft wie er nur wollte. Es ist außerdem nicht einmal bekannt, wie viele Personen sich daran beteiligten. 100? 200? 10?

      Den Campus Galli gibt es nun seit drei Jahren. Und es steht noch kein einziges der 50 Gebäude, die auf dem St. Galler Klosterplan eingezeichnet sind - die in Bau befindliche Holzkirche gehört ja auch nicht dazu. Man muss nicht Adam Ries heißen, um sich auszumalen, dass bei dieser Geschwindigkeit selbst die veranschlagten 40 Jahre Bauzeit völlig illusorisch sind.
      Ein Leser und Handwerksmeister meinte, als er den Angestellten des Campus Galli bei der Arbeit zugesehen hat, habe ihn beinahe die Wut gepackt, "so lahm haben die gegriffen".

      Die Vertreter des Campus Galli würden nun eine hohle Phrase bemühen und sagen: "Der Weg ist das Ziel". Wenn aber links und rechts des Weges nicht viel zu sehen ist, dann werden die Besucherzahlen niemals einen zumindest kostendeckenden Betrieb ermöglichen.

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    28. Ich würde noch nicht mal so weit gehen, die Kundenzufriedenheit zu ermitteln. Einfach nur eine Statistik über die Besucher, etwa:
      - Erstbesucher oder schon mal da?
      - Woher kommt der Besucher? (PLZ / Land)
      - Wie ist der Besucher hingekommen? (PKW / Reisebus / Linienbus / Bahn / Fahrrad / zu Fuß / zu Pferd / mit dem Segway / ....)
      - Altersgruppen oder andere Gruppierung (z.B. Schüler / Student / angestellt / selbständig / ohne Arbeit / im Ruhestand)
      Von mir aus kann man da auch noch die üblichen Kästchen für "Wie hat es Ihnen gefallen", "Was fanden Sie gut" und "Was können wir verbessern" reintun. Solche Fragebögen hat man ja heutzutage schon bei vielen - vor allem kleineren - Museen und anderen Touristenattraktionen in verschiedenen Ländern.
      Dann hätte man erst mal einen statistischen Überblick über die aktuellen Besucher und kann dann schauen, ob dieser den Erwartungen für eine solche Touristenattraktion entspricht. Danach kann man weitergehen und eruieren, wie man gezielt Besucherzahlen in der einen oder anderen Gruppe erhöhen kann.
      Wenn man die Erhebung der Zahlen regelmäßig wiederholt, sollte man z.B. sehen, daß die Anzahl der Mehrfachbesucher steigt, jedenfalls wenn sich ein Besuch in der besagten Touristenattraktion lohnt.

      - Exilwikingerin -

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  32. http://u.jimdo.com/www400/o/s378921ee708130dd/img/i2d558e8ad6391f32/1433519256/std/image.jpg
    sie schaffen es immer noch nicht, die dächer überall mit zeittypischen mitteln und methoden abzudichten. einfach nur grässlich, diese planen. chris

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    1. Hallo Chris....
      Da hast Du ein älteres Bild erwischt,denn das Dach des Ziegenstall`s ist seit ein paar Monaten fertig.

      Johann

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    2. johann, gut, dass man es mittlerweile entfernt hat, aber planen haben dort oben zu keinem zeitpunkt etwas zu suchen. außerdem handelt es sich nicht um das einzige gebäude, das so verunziert wurde.
      http://u.jimdo.com/www400/o/s378921ee708130dd/img/i7865efe6ddc4cc99/1433519256/std/image.jpg
      http://u.jimdo.com/www400/o/s378921ee708130dd/img/iefd9d169af417e2c/1433519256/std/image.jpg
      den historisch irreführenden eindruck den so etwas den besuchern vermittelt, muss man nicht zum x-ten mal betonen. man wird es, fürchte ich, beim camus galli sowieso nie lernen. chris

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  33. "Die Handwerker schätzen das Lebenstempo im Mittelalter" und "hier ist alles verlangsamt, der Stress ist herausgenommen.“ Klick mich

    Die Leute irren oder stellen sich absichtlich dumm, denn im Mittelalter hätte der Bau einer provisorischen Übergangskirche nicht drei Jahre oder länger gedauert, sondern wäre in einigen Wochen oder wenigen Monaten abgeschlossen gewesen. Anderenfalls hätten die Klostergründer den Winter in Zelten verbringen dürfen...
    Wie schön allerdings, dass endlich jemand in den Medien darauf hinweist, dass der Bauplatz aufgrund des nicht vorhandenen Fließgewässers für ein Kloster reichlich ungeeignet ist. Herr Geurten hat ja in einem PR-video auf Youtube frech gegenteiligen Eindruck erweckt und den Platz als "ideal" dargestellt: Video (ab 00:45)
    Auch Geurtens Aussagen zum Lehm und dem Bohnerz sind übrigens hochgradiger Unsinn.

    Freilich, es fehlt noch der Hinweis, dass man aufgrund der fehlenden Wasserquelle längst hätte Zisternen anlegen müssen. Aber mit der historischen Korrektheit bzw. der richten Reihenfolge der Bauten hat man es ja bekanntlich nicht so sehr bei diesem Projekt.

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    1. "Aber mit der historischen Korrektheit bzw. der richten Reihenfolge der Bauten hat man es ja bekanntlich nicht so sehr bei diesem Projekt."

      Wozu dann der Wissenschaftsrat, frage ich mich??

      Aus dem Hügel, auf dem der CG steht, treten bei starkem Regen mehrere kleine Quellen aus. Ich bin dort früher oft entlang gelaufen und habe das immer wieder beobachtet. Die könnten also sogar versuchen einen Brunnen zu graben. Aber zumindest Zisternen wären bestimmt immer ausreichend gefüllt.

      Schönes Video übrigens. Sturm kann sich bei Geurtens wirrem Geplapper ein Grinsen nur schwer verkneifen.

      Mr.Frog aus Meßkirch

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  34. Anscheinend entwickeln sich Bundschuhe bzw. Carbatinae zum neuen Standardschuhwerk beim Campus Galli (1. und 5. Bild.): Klick mich
    Mit solchen entlarvenden Bildern tut der Bodenseeblogger den Klosterbrüdern und -schwestern vermutlich keinen großen Gefallen...

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    1. Lieber Hiltibold, ich muss niemanden zu Gefallen sein, die Bilder dokumentieren einen Tag, ob das Schuhwerk passend ist, mögen bitte jene entscheiden, die dazu befähigt sind. Aber werde mal versuchen, dass zu erfahren. Ansonsten Allen viel Spaß!

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    2. Hallo Joachim, natürlich kannst/sollst du nachfragen (solange dein Ansprechpartner nicht der Haushistoriker oder eine ähnlich "kompetente" Person ist).
      Allerdings kann ich dir jetzt schon verraten, dass zumindest der Geschäftsführer genau weiß, wie suboptimal dieser spezielle Schuhtyp aus historischer Sicht ist.

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    3. ohne Deine Meinung genau zu kennen, vermute ich nun mal, dass Du der Ansicht bist, dass diese Schuhform zu dieser Zeit nicht mehr passend ist. Ich habe folgenden Quelle gefunden, die Du dann mal bitte prüfen kannst
      http://www.personal.utulsa.edu/~marc-carlson/shoe/SLIST2.HTM

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    4. Danke für den Link, mir ist die Seite bekannt. Die Belege für genau solche einteilig gefertigten Carbatinae, wie sie der Töpfer und seine "Gehilfin" tragen, sind für das 9. Jh. in Süddeutschland allerdings extrem schwach. Wie ich weiter oben schon schrieb, ist es kaum ein typischer Schuh für die dargestellte Zeit und Ort, weshalb ich davon nur abraten kann.
      Extrem problematisch wird es, wenn sich die Verwendung dieses Schuhs beim Campus Galli weiter häufen sollte und man quasi aus einer Ausnahme die Regel machen würde.

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  35. Zitat: "... gebaut nur mit Werkzeugen des Mittelalters.": http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Die-historische-Klosterstadt-bei-Messkirch-waechst;art4319,3394865

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    1. Wieder einmal das übliche Gesülze... man mag eigentlich schon gar nicht mehr drauf eingehen. Dass z.B. der Teich des Klosters auf Anweisung des Geschäftsführers Napierala keinesfalls mit "Werkzeug des Mittelalters" gegraben wurde - lässt man tunlichts unter den Tisch fallen.

      "Die Mehrheit der Meßkircher sei stolz auf das Projekt, sagt Napierala."

      Den Nachweis für diese subjektive Behauptung bleibt er schuldig und der Vertreter der Märchenpresse hakt freilich auch nicht nach.

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    2. Der Napierala ist halt auch nur ein Schwätzer. Diesbezüglich unterscheidet er sich nicht (mehr) vom Geurten.
      Und die Hofberichterstattung - die würden auch schreiben, dass die Erde doch eine Scheibe ist...ungeprüft, wenn es denn einer ernsthaft behaupten würde!
      Ein Bürger

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    3. @ Doro
      Ich finde Deine Kritik zwar teilweise berechtigt,um nicht zu sagen überholt, doch wenn ich mir euren A......n Park so ansehe und wie da gearbeitet wurde und wird naja. Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen,

      mit freundlichem Gruß
      Johann

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    4. Es war von Anfang an das vermeintliche Alleinstellungsmerkmale dieses schlecht durchdachten Projekts, dass nur händisch bzw. mit Originalwerkzeug gearbeitet wird. Nachdem man bereits einräumen musste, dass nicht alle Baumaterialien vor Ort gewonnen werden (der Satz wurde mittlerweile von der Homepage entfernt), klammert man sich nun umso stärker an die Mär von der authentischen Arbeitsweise, von der angeblich nur dann abgewichen wird, wenn es das Gesetz unbedingt erfordert. Aber auch diesen Unsinn wird man auf Dauer nicht aufrechterhalten können.

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  36. Nach einem Besuch auf dem "CG" habe ich diesen Blog gefunden und die Beiträge mit Interesse verfolgt. Kurz zum Rundgang (am 28.08.): Die Handwerkerstände waren nur teilweise besetzt, von den laut Werbefaltblatt vorhandenen Tieren sind mir nur zwei Schweine aufgefallen. Das Ganze wirkte ein wenig chaotisch.
    Was ich allerdings im Blog bisher (noch) nicht gefunden habe, ist der grundlegende Einwand, dass einen anspruchsvollen Klosterneubau nach dem St. Galler Plan im Mittelalter so etwas wie ein mächtiger "Konzern" (Kirche) samt "Managern" (Bischöfe, Äbte?) mit zahlreichen Untergebenen (Knechten, Leibeigenen?!) unter Nutzung bestehender Infrastruktur zentral organisieren musste. Wenn da heute ein paar Einzelpersonen mit Zeitvertrag im Wald dran basteln, kann das ja nix werden. Die Verhältnisse von damals lassen sich aus naheliegenden Gründen nicht reproduzieren, genausowenig wie „authentische“ Arbeitstechnik und -kleidung, die heutigen Sicherheitsanforderungen Hohn sprechen.

    eine Radtouristin

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    1. Die Dame war wo anders, damit so ein Kommentar auch mal eine scherzhafte Note bekommt, sich mit ihm auseinanderzusetzen, wäre vergebliche Liebesmüh

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    2. Die Dame war wo anders, damit so ein Kommentar auch mal eine scherzhafte Note bekommt, sich mit ihm auseinanderzusetzen, wäre vergebliche Liebesmüh

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